Linkshänder verlässt Rotenburg / „Aufwand für die Oberliga ist zu groß“

Alles fix: Nijland wird Daverdener

Sascha Nijland verlässt den TuS Rotenburg – nicht ganz unerwartet – nach einem Jahr. Er kehrt zurück zum TSV Daverden, für den er bereits vor vier Jahren gespielt hat. Foto: Freese

Rotenburg - Von Björn Lakemann. Es hatte sich bereits angedeutet, jetzt ist es auch fix: Sascha Nijland und der Handball-Oberligist TuS Rotenburg gehen nach einer Saison wieder getrennte Wege. Der TSV Daverden, designierter Aufsteiger in die Handball-Verbandsliga, vermeldete die Rückkehr des Rückraumrechten. Bei den Wümmestädtern hatte sich der wurfgewaltige Linkshänder nicht durchsetzen können, saß oft 60 Minuten auf der Bank und stand in den jüngsten beiden Spielen nicht einmal im Kader.

„Der Aufwand für die Oberliga ist mir in Rotenburg einfach zu groß geworden. Daher habe ich mich für eine Rückkehr nach Daverden entschieden“, gab der 27-jährige Sottrumer zu verstehen. Dass die Fahrtstrecke zum Training sogar etwas länger ist – für Nijland kein Problem. „Das kenne ich ja noch aus meiner Zeit bei der HSG Varel.“ Dort spielte er sogar in der dritten Liga.

Aus dem jetzigen Daverdener Kader kennt der 1,98 Meter große Hüne noch Ruben Zeidler und auch Lajos Meisloh, mit denen er vor vier Jahren schon einmal zusammengespielt hat. Auch wenn das für seinen Wechsel nur eine kleine Rolle gespielt haben dürfte. Entscheidend war das große Interesse von Trainer Ingo Ehlers. „Ingo hat mich frühzeitig kontaktiert und mich mit seinen Vorstellungen überzeugt. Zudem kann ich in Daverden auf meiner Lieblingsposition im rechten Rückraum spielen“, verdeutlichte Nijland.

Kein Wunder, dass Ehlers die Freude über die Zusage deutlich anzuhören war: „Sascha bringt ordentlich Wurfgewalt in unser Team und kann auf beiden Positionen auf der rechten Angriffsseite eingesetzt werden. Und da er früher ja schon mal zwei Jahre in Daverden gespielt hat, braucht er auch nur wenig Eingewöhnungszeit“, ist der 45-jährige Übungsleiter überzeugt.

Neben Sascha Nijland wechselt (wir berichtet) auch seine Mutter Ela als Physiotherapeutin zu den Grün-Weißen. Aktuell betreut sie noch den Landesligisten TV Sottrum. „Nach acht Jahren in Sottrum wollte ich mich mal verändern“, sagt sie.

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