Albers als „Elfmeterschreck“ bei Westerholzer 3:2-Sieg

Alina Baden gelingt gegen Stelle ein Doppelpack

Nele Rathjen (3.v.l.), Olivia Soutschek (Mitte) und Steffi Wozniak (hinten) stehen im Strafraum sowie ihre Gegnerinnen. Sina Reinmüller streckt die Arme Richtung Ball.
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Gefahr im Steller Strafraum: Nele Rathjen (3.v.l.) , Olivia Soutschek (Mitte) und Steffi Wozniak (hinten) lauern nach einer Ecke, Gäste-Torfrau Sina Reinmüller versucht, die Situation zu bereinigen.

Chancen hatten die Westerholzerinnen viele, genutzt haben sie diese nur selten. Und so wurde es nach dem 2:2-Ausgleich noch einmal spannend.

Westerholz – Am Ende machten sie es noch einmal richtig spannend und ließen ihre Interimstrainer Uwe Delventhal und Steffen Soutschek „ordentlich leiden“. Am Ende stand jedoch der erste Saisonsieg für die Landesliga-Fußballerinnen des TuS Westerholz, die mit einem 3:2 (2:1) gegen den TSV Stelle auch in der Tabelle an den Gästen vorbeigezogen und nun auf Platz fünf liegen.

„Wir haben von Beginn an einen Schritt nach vorn gemacht, waren spielerisch klar besser und haben uns haufenweise Chancen heraus gespielt“, freute sich Delventhal über den Auftritt seiner Crew. Folgerichtig traf Youngster Alina Baden früh zum 1:0 (7.), Delia Kollakowski legte mit einem überlegten 20-Meter-Schuss ins lange Eck schnell nach – 2:0 (13.). Eine gute Kombination zwischen Baden und Olivia Soutschek war vorausgegangen. Doch dann war es vorbei mit dem Zielwasser bei Kollakowski, Soutschek, Baden und der immer wieder wühlenden Marleen Delventhal. „Wir hätten deutlich höher führen müssen, auf der anderen Seite trifft Stelle mit dem ersten Torschuss überhaupt“, bemerkte Delventhal. Goalgetterin Alina Prüfer zog humorlos ins lange Eck ab – 1:2 (41.).

Während der TuS Westerholz nach der Pause weitere Hochkaräter ausließ, schnappte sich erneut Prüfer die Kugel bei einer zu kurzen Abwehr, setzte zum Alleingang an und traf aus dem Nichts heraus zum 2:2 (60.). Westerholz steckte nicht auf, sondern war postwendend selbst erfolgreich. Direkt nach dem Anstoß und einem Pass in die Tiefe nutzte Alina Baden ihre Schnelligkeit und schoss blank vor Torfrau Sina Reinmüller zum 3:2 ein (61.). „Das war eine klasse Reaktion nach dem Ausgleichstreffer“, betonte Delventhal, der aber auch in der Folgezeit mitansehen musste, wie sein Team weiter ordentlich Chancenwucher betrieb. Auch der eingewechselten Stefanie Wozniak klebte das Pech am Stiefel. „Die haben ja nicht mal versucht, links oder rechts einzuschießen, sondern haben immer unsere Torfrau angeschossen“, konnte es selbst Gäste-Trainer Nils Matuszczak kaum fassen.

In der 81. Minute sorgte eine Situation noch für weitere Anspannung bei den Gastgeberinnen. Bei einem der wenigen Angriffsbemühungen der Steller bekam die souveräne Abwehrchefin Sandra Koschker während des Laufens den Ball im Strafraum an die Hand – Schiedsrichter Thore Urban (TV Sottrum) entschied auf Strafstoß. Torfrau Tabea Albers machte sich aber groß, sodass Josephine-Maria Fröhling die Kugel am rechten oberen Eck neben das Gebälk setzte. Aufatmen und Jubel bei den Gastgeberinnen, die in der Schlussphase selbst noch gute Möglichkeiten ausließen.

Von Iris Schmökel

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