Visselhövedes Torwart Brückner reißt sich das Kreuzband / Bounoua tut es leid

Der Albtraum hält an

Zum Verzweifeln: Der Stammtorwart des VfL Visselhövede Michel Brückner hat sich das Kreuzband gerissen und fällt bis zum Saisonende aus. - Foto: Freese

Bothel - Am Mittwochabend war die Gewissheit da. Das Kreuzband von Michel Brückner, Torwart des Fußball-Bezirksligisten VfL Visselhövede, ist gerissen. „Und auch der Meniskus hat noch etwas abbekommen“, berichtet der Unglücksrabe.

Nach einem Pressschlag im Spiel gegen den FC Worpswede (3:3) verdrehte sich der Schlussmann das Knie und musste mit Schmerzen früh ausgewechselt werden. Damit ist die Saison für den 30-Jährigen aller Voraussicht nach vorzeitig beendet. „Ich bin natürlich sehr enttäuscht, weil ich bis Mittwoch noch gehofft hatte, dass das Band nicht durch ist, und ich gerade im Abstiegskampf natürlich spielen wollte“, erzählt der niedergeschlagene Brückner. Doch nicht nur für ihn ist die Verletzung ein Schock. „Es tut mir einfach nur leid für ihn. Ich hatte die Verletzung auch mal und kann mich so in seine Lage hineinversetzen“, hadert auch sein Coach Morad Bounoua mit der Hiobsbotschaft. Anstatt dass Brückner seinen Vorderleuten den Rücken freihalten kann, ist für ihn nun erst mal Ruhe angesagt. „Vier Wochen lang muss ich das Bein stillhalten. Dann muss ich wieder zum Arzt und es wird entschieden, ob ich operiert werden muss“, berichtet Brückner, der die Chancen, ohne OP davonzukommen, auf „30 Prozent“ beziffert.

Dabei hätte er seiner Mannschaft so gerne geholfen, die Klasse zu halten. „Gerade in den nächsten vier Wochen stehen sieben ganz wichtige Partien für uns an, die den Ausgang der Saison entscheiden“, bedauert der Schlussmann. In sieben Wochen wird Brückner sicher nicht wieder auf dem Platz stehen, dennoch erhofft er sich eine recht schnelle Rückkehr auf den Platz. „Wenn ich nicht operiert werden muss, hoffe ich, dass ich eventuell noch mal in dieser Saison auflaufen kann. Aber ich werde ganz sicher nichts überstürzen und lieber zwei bis drei Wochen länger warten als zu früh wieder zu viel zu wollen“, lässt er lieber Vorsicht walten.

Auch wenn „Vissel“ jetzt ohne seinen Rückhalt im pinken Trikot auskommen muss, glaubt dieser noch immer an den Klassenerhalt: „Das Potenzial und der Wille ist bei jedem Spieler unseres Kaders vorhanden.“ Und auch von seinem 46-jährigen Vertreter im Kasten, Jens Wingerning, ist Brücner überzeugt. „Er macht seine Sache richtig gut, und ich bin froh, dass er sich bereiterklärt hat. Es tut mir nur leid für die zweite Mannschaft, denn dort kann er jetzt nicht mehr spielen.“

Während nun seine Teamkollegen versuchen werden, den Klassenerhalt zu sichern, muss Brückner jetzt erst mal einige Wochen mit einer Kniegelenkstütze auf schnelle Besserung hoffen.

Derweil richtet sich der Blik von seinem Trainer Morad Bounoua wieder nach vorne. „Auch wenn wir alle sehr geschockt sind, müssen wir mit diesen Rückschlägen einfach leben.“ Und Michel Brückner verpricht: „Ich werde die Mannschaft jetzt so gut es geht von der Seitenlinie aus unterstützen und weiterhin anfeuern.“ - vw

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