Bothels Stürmer trifft gegen Pennigbüttel erstmals seit Oktober wieder

Ahrens beendet seine Torflaute – 3:1

Bothels Linksverteidiger Luca Griech (l., gegen Marvin Eberhards) hatte auf seiner Seite alles im Griff. Im zentralen Mittelfeld überzeugte Zweite-Herren Aushilfe Daniel Kempf (2.v.r.). - Foto: Woelki

Bothel - Von Vincent Wuttke. Nach dem Abpfiff gab es keine Zeit zu verlieren. Deshalb gingen die Akteure des TuS Bothel, inklusive des Spielertrainers Christoph Meinke, schnell in die Kabine. Die Mücken machten es den Bezirksliga-Fußballern zu schaffen. „Während des Spiels habe ich es nicht so wahrgenommen. Aber das ist ja schlimm“, meinte Meinke. Mit den Stichen der Quälgeistern konnte er aber leben. Im Nachholspiel auf eigenem Platz machte seine Elf mit einem 3:1 (1:0) gegen den SV Pennigbüttel den Klassenerhalt quasi perfekt.

„Drei ganz wichtige Punkte. Vor allem, weil Scharmbeckstotel und Hülsen in den letzten Spielen viel geholt haben“, bemerkte Meinke. Und er fügte an: „Jetzt sollten wir bald durch sein.“ Sein Team hat bei noch fünf auszutragenden Spielen einen Vorsprung von acht Zählern auf die Gefahrenzone und zeigte, dass es in die Liga gehört. Die Gäste fanden gegen die gute Ordnung kein Mittel. Vor allem Meinke und Daniel Kempf waren im Mittelfeldzentrum dafür verantwortlich, dass Pennigbüttel kaum Umschaltmomente hatte. Dabei half Kempf aufgrund von Bothels Personalengpässen aus der Reserve aus und fügte sich nahtlos ein. „Er hat echt stark gespielt“, lobte Meinke.

Die gesamte Elf war im Vergleich zum 0:6 gegen den TV Oyten im vorherigen Spiel stark verbessert. „Ich habe schon gerochen, dass es gut wird“, hatte Bothels zweiter Trainer Tomas Meyer bereits vor dem Anpfiff ein gutes Gefühl.

Bis zur 42. Minute passierte nicht viel. Dann versenkte Meinke einen aufgetrumpften Ball aus 20 Metern in den Maschen – 1:0. Nach der Pause der nächste Schritt nach vorne. Stürmer Cedric Ahrens, zuletzt Ende Oktober erfolgreich, nickte aus kurzer Distanz zum 2:0 ein (49.). Als Gianfranco Cusimano das 3:0 folgen ließ, war das Spiel eigentlich entschieden (66.). Doch auf einmal drehte Pennigbüttel auf. Joschua Zurek schoss aus 18 Metern in den Knick und läutete die Schlussoffensive der Gäste ein (70.). Bothel stand nur noch hinten drin und schaffte außer einem Konter über Sebastian Wichern kaum Entlastung (75.). Marvin Eberhards drosch den Ball aus 20 Metern an den Pfosten. Bothels Schlussmann Sascha Denell wäre geschlagen gewesen (86.). Wenig später war der Torwart im Chancenhagel aber hellwach. Erst parierte er einen Kopfball von Stefan Hobbie ganz stark (87.), und war auch gegen Florian Lührsen aus drei Metern zur Stelle (88.). Denell konnte sich jedoch auch auf seine Vorderleute verlassen, die alles reinwarfen. So donnerte Luca Griech bei der letzten Aktion noch mit der Nase gegen den Pfosten, meinte aber hinterher: „Alles gut.“

Am Sonntag (15 Uhr) kann Bothel mit einem Sieg gegen den MTV Riede den letzten Schritt zur endgültigen Sicherheit gehen.

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