Bezirkssportgericht wertet Partie für beide Landesligisten mit 0:5 Toren

Ahlerstedt und Ottersberg nach Spielabbruch verurteilt

Keine Punkte, 300 Euro Strafe und noch zwei Spieler gesperrt. Der Spielabbruch in Ahlerstedt hat für den TSV Ottersberg negative Folgen. Foto: Freese
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Keine Punkte, 300 Euro Strafe und noch zwei Spieler gesperrt. Der Spielabbruch in Ahlerstedt hat für den TSV Ottersberg negative Folgen. Foto: Freese

Rotenburg - Ein Spiel, zwei Verlierer! Der Abbruch der Partie in der Fußball-Landesliga zwischen der SV Ahlerstedt/Ottendorf und dem TSV Ottersberg am 25. August hat für beide Seiten negative Folgen.

Das Bezirkssportgericht hat Donnerstagabend entschieden, dass die Begegnung jeweils mit null Punkten und 0:5 Toren gewertet wird. Zudem wurden beide Clubs als Verursacher zu einer Strafe von 300 Euro verurteilt. Das teilte Rüdiger Wiegand (Rotenburg), Vorsitzender des Bezirkssportgerichts, mit. Schiedsrichter Tarek Mgherbi (TuS Erbstorf) hatte das Spiel nach 70 Minuten beim Stand von 3:1 für Ahlerstedt beendet, da es zu Tumulten gekommen war.

In der Urteilsbegründung erklärt Wiegand: „Der Sonderbericht des Schiedsrichters wurde in der mündlichen Verhandlung bestätigt. Beide Vereine haben die Entscheidung des Schiedsrichters, dass Spiel aufgrund der Vorkommnisse hinter den Trainerbänken (verbale Auseinandersetzung mit Schubsen) für richtig befunden. 

Die Beweisaufnahme hat ergeben, dass der Spielabbruch durch das Verhalten von den jeweils den Vereinen zuzurechnenden Zuschauern verursacht wurde, sodass das Spiel für keinen der beiden am Spiel beteiligten Vereine gewertet werden konnte.“ Da beide Clubs auf Rechtsmittel verzichteten, ist das Urteil rechtskräftig.

Während die Gastgeber einen Rückschlag im Titelrennen erlitten, muss Ottersberg auch Individualstrafen gegen zwei Spieler verkraften. Leonard Belba wurde wegen Tätlichkeiten zu einer Sperre von fünf Wochen (bis 29. September) verurteilt, Samet-Can Ögütucen wegen Tätlichkeit und Unsportlichkeit mit einer Sperre von vier Monaten bis 25. Dezember belegt. 

Er kann ab 26. Oktober unter Bewährung spielen, wenn er drei Jugendspiele als Schiedsrichter leitet und Ahlerstedt den Schaden, der durch den Schlag gegen die Trainerbank entstanden ist, ersetzt.

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