Abwehrmann verlässt RSV / „Interne Dinge haben mir nicht gefallen“ / Künftig beim SVV Hülsen?

Niestädt gibt Fitschen einen Korb

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Nach nur einer Saison ist schon wieder Schluss: Abwehrmann Jannis Niestädt verlässt den Rotenburger SV. Für welchen Club er künftig aufläuft, steht aber noch nicht fest.

Rotenburg - Von Mareike Ludwig. Nach nur einem Jahr ist schon wieder Schluss: Jannis Niestädt hat die Vertragsverlängerung des künftigen Fußball-Landesligisten Rotenburger SV ausgeschlagen und will sich nun einem neuen Verein anschließen. Der Grund?

„Mir haben ein paar interne Dinge nicht gefallen. Somit habe ich mich entschieden, das Angebot abzulehnen. Es ging dabei nicht um meine Mannschaft, das Team war super“, sagt der 20-Jährige, ohne dabei weiter ins Detail gehen zu wollen.

RSV-Coach Jan Fitschen kann seine Entscheidung nicht nachvollziehen. „Ich hätte Jannis gerne bei uns im Kader behalten. Aber er muss es ja selbst wissen, was er machen will. Bei mir hat er jedenfalls abgesagt“, erklärt der Trainer.

Kein Wunder, dass ihn Fitschen gerne weiterhin in seinen Reihen gesehen hätte, schließlich hatte sich Niestädt, der vom TuS Hellwege aus der 2. Kreisklasse gekommen war, in seiner ersten Oberliga-Saison auf Anhieb einen Stammplatz in der Abwehr erarbeitet. In 30 Saisonspielen stand er gleich 22 Mal in der Startelf. „Ich bin wirklich sehr dankbar für das Jahr. Es hat mich gerade in meiner fußballerischen Entwicklung weiter nach vorne gebracht“, blickt der angehende Informatikkaufmann zurück.

Wie es für den Defensivmann künftig weitergeht, weiß er bislang selbst noch nicht so genau. „Bisher habe ich mir nur ein paar Angebote angehört, aber mich noch nicht entschieden. Wenn es passt, würde ich am liebsten in der Oberliga bleiben, allerdings ist das kein Muss.“ Niestädt will aber noch keine konkreten Clubs nennen: „So lange es noch keinen Vollzug gibt, möchte ich auch nicht irgendwelche Vereine da mit reinziehen.“

Er bestätigt jedoch, dass der SV Vorwärts Hülsen bereits sein Interesse bekundet hat. „Wir haben aber noch nicht groß verhandelt. Die Mannschaft weiß ja erst ab Sonntag, wo die Reise hingeht“, spricht der gebürtige Hellweger die anstehende Relegation an. Der Kreisliga-Zweite aus dem Kreis Verden ist morgen (15 Uhr) in Worpswede gegen den Bremervörder SC, Vizemeister der Kreisliga Rotenburg, im Endspiel um den Bezirksliga-Aufstieg gefordert.

In der Kreisliga will der 20-Jährige in der kommenden Saison auf jeden Fall nicht auflaufen, eine Liga darüber schließt er dagegen nicht kategorisch aus. „Wenn das insgesamt die beste Lösung ist, kann ich mir die Liga schon vorstellen. Allerdings ist das eigentliche Ziel schon höher“, so Niestädt. Bevor sich der Abwehrmann aber für einen Verein entscheidet, geht es nun erst einmal in den Fitness-Urlaub. „Ich muss ja schließlich auch in der Pause etwas tun.“

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