Abwehrmann des Rotenburger SV bald wieder fit / SV Eintracht Lüneburg zu Gast im Ahe-Stadion

Drewes‘ Arzt gibt Entwarnung

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Darf bald wieder mit vollem Einsatz in die Zweikämpfe gehen: Rotenburgs Abwehrspieler Christoph Drewes (links). Archivfoto: Freese

Rotenburg - Als Christoph Drewes am Donnerstagmorgen den erleichterten Anruf seines Arztes erhielt, atmete der Abwehrspieler des Fußball-Landesligisten Rotenburger SV erst einmal tief durch. Zuvor musste er fast zwei Monate auf eine Diagnose warten. Drewes war am 19. Dezember im Spiel bei SV Eintracht Lüneburg im Rasen hängen geblieben. Dabei verdrehte er sich nicht nur das Knie, auch seine Kniescheibe sprang heraus. „Mein Arzt hat mir nach dem MRT mitgeteilt, dass keine Bänder verletzt sind und ich zum Glück nicht operiert werden muss“, berichtet er voller Erleichterung.

„Ich bin eigentlich vom Schlimmsten ausgegangen“, sagt Drewes: „Umso mehr freue ich mich, dass alles in Ordnung ist und keine Bänder verletzt oder gar gerissen sind. Jetzt will ich mich wieder voll und ganz auf Fußball konzentrieren.“

Allerdings muss sich der Abwehrmann noch ein wenig in Geduld üben. „Erst einmal bekomme ich eine Kniebandage, die ich die nächsten vier bis sechs Wochen tragen muss. Aber ich darf schon wieder Sport treiben, trainiere auch wieder mit der Mannschaft mit.“

Die Heimpartie am Samstag (15 Uhr) – ausgerechnet gegen den SV Eintracht Lüneburg – kommt aber definitiv zu früh für Drewes. „Das werde ich noch nicht schaffen. So fit bin ich noch nicht. Ich denke aber, dass ich spätestens in zwei Wochen wieder zum Kader gehöre. Das Spiel gegen Lüneburg werde ich mir noch als Zuschauer anschauen müssen.“

Ob dann auch wieder André Koopmann wie beim 7:0 Heimsieg gegen den MTV Dannenberg zuschauen wird, ist offen. Für den zukünftigen Rotenburger Coach, der Cheftrainer Jan Fitschen zum Saisonende ablöst, hat Drewes nur gute Worte übrig. „Ich kenne André bereits privat. Er ist ein sehr feiner Kerl, der sich sehr gut im Fußball auskennt. Ich habe das Gefühl, dass er richtig Bock auf seine neue Aufgabe hat und seine Rolle als neuer Trainer gut annimmt. Er wird versuchen, das Team auf das nächste Level zu heben. Ich bin ziemlich sicher, dass er uns weiterbringt. Deswegen hat der RSV ihn ja auch verpflichtet“, betont Drewes, der mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden ist. „Bis auf ein paar kleine Ausrutscher lief es bisher ganz gut. Ich denke, dass wir am Ende unter den ersten drei Teams stehen“, blickt Drewes schon mal voraus.

jdi

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