Aber RSV unterliegt in Jeddeloh mit 1:3

Janssen beendet Torfluch

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D. Janssen

Rotenburg - Am Ende blieb es nur bei einer guten Nachricht für die Oberliga-Fußballer des Rotenburger SV: Dennis Janssen beendete nach 579 Minuten den Torfluch, der auf seiner Mannschaft lastete. Sein Treffer in der 24. Minute reichte jedoch nur zu einem 1:1 zur Pause – nach 90 Minuten unterlag das Kellerkind von der Wümme beim Titelaspiranten SSV Jeddeloh mit 1:3. Der RSV wartet damit seit acht Spielen auf einen Sieg und hängt weiter unten fest.

„Die Punkte haben wir freundlicherweise dagelassen, aber wir haben wirklich ein gutes Spiel gemacht“, berichtete Betreuer Jörg Matthies. Das Team hielt sich an die taktischen Vorgaben von Trainer Jan Fitschen, „aber es fehlt eben nach vorne“. Janssen glich zwar den Rückstand durch Ansgar Schnabel (21.) aus, doch in der zweiten Hälfte besaß der RSV nur noch eine Chance – ein Kopfball von Tim Ebersbach (65.). Dafür traf Jeddeloh mit einem Doppelschlag durch Mario Fredehorst (74.) und Julian Bennert (76.). Vor allem das 2:1 war ärgerlich für den RSV, denn Keeper Henner Lohmann hatte bereits abgewehrt, ehe ein als Flanke gedachter Ball von Fredehorst verunglückte und über ihn hinweg segelte, um vom Innenpfosten reinzuspringen.

Für den verletzten Kevin Klützke (Rippenbruch) agierte übrigens Mathis Wulff in der RSV-Innenverteidigung und zeigte ein gutes Spiel. Die Personalsorgen reißen allerdings nicht ab, denn Ferhat Kadah, der sich eine Woche zuvor das Knie verdreht hatte, fällt mit großer Sicherheit die komplette Saison aus – bei ihm hat sich der Verdacht auf einen Kreuzbandriss erhärtet.

maf

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