86:76 – Hurricanes feiern in Chemnitz den dritten Auswärtssieg in Folge

Mallard macht mobil

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Kierra Mallard (r.) zeigte ihr bisher bestes Saisonspiel – 22 Punkte, 14 Rebounds!

Scheeßel - Für eine Kurskorrektur nach oben sieht Christian Greve keinen Grund: „Nein, noch lange nicht“, betont der Coach der Avides Hurricanes, der mit seinen Erstliga-Basketballerinnen auch nach dem dritten Auswärtssieg der recht jungen Saison „nur“ den Klassenerhalt als Ziel ausgibt. Der 86:76 (47:37)-Sieg in der Schlossteichhalle der ChemCats Chemnitz verschafft seinem Team aber eine gute Ausgangsposition für die kommenden Aufgaben. „Die Bilanz ist schon ganz okay“, sagt auch Greve.

Beste Stimmung also vor dem morgigen Heimspiel in der zweiten Runde des DBBL-Pokals gegen New Basket Oberhausen (19.15 Uhr in Scheeßel). Und dafür waren gleich mehrere Spielerinnen verantwortlich: Immerhin vier von ihnen – Janae Young, Laura Rahn, Katarina Flasarova und Kierra Mallard – punkteten zweistellig und zeigten, wie unberechenbar die Hurricanes sind. Vor allem die Amerikanerin Mallard machte mächtig mobil und zeigte ihr wohl bestes Saisonspiel: 22 Punkte und 14 Rebounds – „das ist schon mal eine Ansage“, fand ihr Coach. Hinzu kam, dass auch Constanze Wegner eine ungewöhnliche Quote aufwies: 100 Prozent! Sie gönnte sich einen Dreier und einen Wurf aus der Mitteldistanz, die beide drin waren.

Stark war der Start der Hurricanes: Fünf frühe Punkte von Flasarova wurden bis auf 10:2 ausgebaut. „Da kam wenig Widerstand von Chemnitz“, fand auch Greve. Die Führung gab sein Team bis zum Abpfiff nicht mehr her, wenngleich es ein paar Mal ein bisschen enger wurde. So etwa, als Nadja Prötzig per Dreier kurz vor der Halbzeit auf 37:44 verkürzte. Und auch, als Flasarova aus der Distanz eine 15-Punkte-Führung zum 66:51 herauswarf (29.), war die Partie noch nicht endgültig entschieden, da die ChemCats in der 36. Minute durch Tina Menz bis auf vier Punkte rankamen (70:74). Die prompte Antwort gab erneut Flasarova per Dreier.

Chemnitz’ Coach Vladimir Ivankovic muss sich derweil wohl den Vorwurf gefallen lassen, warum er seinen amerikanischen Neuzugang Molly Schlemer erst drei Minute vor Ende des dritten Viertels aufs Feld schickte. Immerhin gelangen der 1,95 Meter großen Centerin in den verbleibenden 13 Minuten 13 Punkte und fünf Rebounds. „Sie hat uns schon ein paar Probleme bereitet. Vielleicht haben wir sie ein bisschen unterschätzt“, räumte Greve ein.

Ebenfalls nur 13 Minuten stand auch seine Amerikanerin Ashley Harris auf dem Feld – und erneut kassierte sie in dieser Zeit vier Fouls. „Natürlich ist sie frustriert, aber sie hat zwei Mal sauber geblockt und dafür Fouls kassiert“, nahm Greve sie in Schutz und betonte: „Sie arbeitet für das Team. Und sie ist wichtig für das Team.“

maf

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