Hauke Sievers führt Hurricanes mit 28 Punkten auf Rang fünf

70:53 zum Nitsch-Comeback

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Kaum zu stoppen: Hauke Sievers (am Ball) kam auf starke 28 Punkte gegen Lesum/Vegesack. 

Rotenburg – Den dringend benötigten Puffer zu den Abstiegsrängen in der Oberliga haben sich die Basketballer der BG ‘89 Hurricanes im Duell der Tabellennachbarn in der Bodo-Räke-Halle verschafft. Gegen die Spielgemeinschaft Basketball Lesum/Vegesack kam die Mannschaft von Trainer Sebastian Roy zu einem ungefährdeten 70:53 (31:22)-Erfolg und kletterte auf Rang fünf der Tabelle. „Das war ein wichtiger Sieg“, wusste auch Roy. Zumal seine Jungs den direkten Vergleich nach dem 56:64 im Hinspiel auch gleich mit eingetütet hatten.

Vom Start weg hielten die Hurricanes das Tempo hoch und zwangen die Gäste so zu Fehlern. „Die Verteidigung war der Schlüssel“, machte Roy deutlich. Top-Scorer Hauke Sievers – mit 28 Punkte erfolgreich – ergänzte: „Im ersten Viertel haben wir den Grundstein für den Erfolg gelegt.“ Da führten die Hurricanes schließlich mit 21:7. Im zweiten Durchgang stellten die Nordbremer auf eine Zonenverteidung um. Mit dieser kamen die Hurricanes nicht gleich zurecht. Nach ein paar Minuten fing sich die Mannschaft aber wieder und ging mit einer soliden Neun-Punkte-Führung (31:22) in die Pause.

Jan-Malte Bonfils, mit neun Punkten der Rookie des Spieltags, eröffnete zu Beginn der zweiten Halbzeit mit einem Dreier für die Hurricanes. Die Gäste hatten mit Hermann Gottwich (19 Punkte) und Dennis Sirowi (17) nur zwei echte Scorer im Spiel und waren dadurch zu ausrechenbar. Gottwich wurde vom stark aufspielenden Robert Wohlberg verteidigt und musste sich jeden Punkt hart verdienen. Sirowi, der in der Bundesliga als Schiedsrichter unterwegs ist, haderte ein ums andere Mal mit den Entscheidungen der Unparteiischen und bekam im letzten Durchgang ein unsportliches Foul, als er einen Fastbreak von Hauke Sievers unfair stoppte. Zu dem Zeitpunkt war die Partie beim Stand von 64:50 bei nur noch drei Minuten, die auf der Uhr standen, bereits entschieden.

Dazu trug auch Rückkehrer Frederic Nitsch bei. Der robuste Center räumte unter den Körben ordentlich ab und steuerte vier Punkte bei. „Frederic hat uns mit seiner Athletik natürlich geholfen“, freute sich auch Roy über das Comeback nach anderthalbjähriger Auszeit.  mis

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