Stürmer kommt aus Hülsen

36-jähriger Güven Ayik hält sein Versprechen – Rückkehr zum RSV

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Güven Ayik, hier in der Hinrunde der vergangenen Saison für die Altherren des Rotenburger SV am Ball, kehrt aus Hülsen an seine alte Wirkungsstätte zurück.

Rotenburg - Von Mareike Ludwig. Sieben Jahre ist es mittlerweile her, dass Güven Ayik für den damaligen Fußball-Oberligisten Rotenburger SV aufgelaufen ist. Danach folgten einige weitere Stationen. Der Kontakt zum Wümme-Club ist aber in der ganzen Zeit nie abgerissen. Nun kommt es zum Wiedersehen. Ayik hat seinen Pass erneut bei den Rotenburgern abgegeben. Dieses Mal will er sowohl bei der Reserve in der Kreisliga einsteigen, als auch für die Altherren spielen.

Bereits in der abgelaufenen Saison hatte der Mittelstürmer erstmals wieder das Trikot des RSV getragen – der 36-Jährige spielte in der Hinserie für die Altherren in der Kreisliga. Im Winter war aber bereits wieder Schluss, es ging zum Bezirksligisten SV Vorwärts Hülsen. Nun ist er wieder da. „Der Kontakt kam hauptsächlich über Thorsten Bruns (Trainer der Altherren und ehemaliges Vorstandsmitglied des RSV, Anm. d. Red.) zustande. Wir kennen uns schon ewig und verstehen uns super. Ich hatte ihm versprochen, noch mal nach Rotenburg zurückzukommen“, erklärt Ayik.

Dafür nimmt er auch gerne die knapp 44 Kilometer aus seiner Heimatstadt Rethem in Kauf. „Ich bin Fußballer durch und durch. Ich kenne viele Leute noch in Rotenburg und habe einfach Lust, dort noch mal anzugreifen. Ich mache nichts halbherzig, dann bin ich auch voll dabei“, versichert der Angreifer.

In Hülsen war er zur Rückrunde eingestiegen und hatte mit dem Team jüngst den Klassenerhalt in der Bezirksliga gefeiert. Während er dort als Innenverteidiger eingesetzt wurde, sieht ihn RSV-Coach Patrick Werna vorne drin. „Güven ist ein Spieler, der für die Kreisliga natürlich überdurchschnittliche Qualitäten besitzt und vielseitig einsetzbar ist. Wir freuen uns sehr, dass er zu uns kommt“, betont der Trainer. Ayik selbst ist froh, künftig wieder als Angreifer auf dem Platz zu stehen. „Ich bin zwar etwas in die Jahre gekommen und nicht mehr der Jüngste, aber das Tore schießen verlernt man nicht so schnell“, sagt der Routinier und lacht.

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