32:19 – TuS Rotenburg reicht durchwachsene Leistung / Lob für Misere

Jabin meldet sich zurück

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Freie Bahn: Lukas Misere avanciert mehr und mehr zum Goalgetter. Gegen den ATS Bexhövede steuerte der Youngster neun Treffer bei. Am Ende hatte er mit dem TuS Rotenburg mit 32:19 deutlich die Nase vorne.

Rotenburg - Die Handballer des TuS Rotenburg haben in der Landesliga ihren dritten Sieg in Folge gefeiert. Der Tabellenelfte ATS Bexhövede wurde nach einer durchschnittlichen Leistung deutlich mit 32:19 (15:10) geschlagen. In der Tabelle bleibt die Mannschaft von Trainer Steffen Aevermann mit nunmehr 12:8 Zählern auf Platz fünf.

Die Aufstellung der Gastgeber wies dieses Mal Überraschungen auf. Für den beruflich verhinderten Haupttorschützen Luka Bruns stand erstmals seit seinem schweren Verkehrsunfall vor fast genau zwei Jahren Maximilian Jabin im Kader. „Ich war mit ihm sehr zufrieden. Er hat seine Sache nicht nur wegen der zwei Tore gut gemacht“, lobte ihn Aevermann. Außerdem war nach seiner Knöchelverletzung völlig überraschend Christian Hausdorf wieder mit dabei. Zudem halfen aus der zweiten Mannschaft Bernd Meyer und Malte Skusa aus. So standen dem Rotenburger Coach erstmals in dieser Saison 13 Spieler zur Verfügung.

Durchwachsen war die Leistung der Rotenburger deshalb, weil die Gastgeber nach einer hohen 12:2-Führung zu sehr die Zügel schleifen ließen (15.). „Wir haben uns vom langsamen und behäbigen Spiel des Gegners anstecken lassen“, musste Aevermann feststellen. Folge davon war, dass sein Team zur Pause nur noch mit 15:10 vorne lag.

Im zweiten Durchgang wurde das Rotenburger Spiel nicht besser. „Wir haben gegen den harmlosen Gegner viel zu hektisch agiert und zu viele Fehlversuche gehabt. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die jüngsten Spiele. Zudem haben wir unkonzentriert fünf Siebenmeter vergeben“, ärgerte sich Aevermann. Von seiner Kritik nahm der Coach aber Lukas Misere aus. Der Youngster avancierte bereits in den vergangenen Spielen immer mehr zum Torjäger. Auch dieses Mal war er wieder neun Mal zur Stelle. „Lukas ist so richtig in der Landesliga angekommen“, freute sich Aevermann.

Nach 35 Minuten hatte Rotenburg seine Führung auf 19:13 ausgebaut. Über ein 21:15 gab es schließlich einen 32:19-Sieg. „Wenn wir unsere Serie fortsetzen wollen, müssen wir am Samstag beim TV Langen aber konzentrierter agieren“, so der Coach.

jho

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