32:18 – TuS Rotenburg lässt SG Achim/Baden II auch ohne Bruns keine Chance

Jäger lässt hinten nichts zu – Misere macht vorne die Tore

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Wieder freie Bahn: Lukas Misere (l., gegen Cord Katz) erwischte gegen die SG Achim/Baden II einen super Tag und war beim 32:18 kaum zu stoppen. Der Rotenburger traf elf Mal.

Rotenburg - An Denis Jäger war einfach kein Vorbeikommen: Der Schlussmann des TuS Rotenburg war es, der dem Tabellenzweiten SG Achim/Baden II mit gleich 29 Paraden den Zahn zog. Am Ende hatte der Wümme-Club vor heimischem Publikum dank einer souveränen Vorstellung mit 32:18 (15:9) deutlich die Nase vorne. Durch den Erfolg rückte der Tabellendritte in der Handball-Landesliga sechs Spiele vor Saisonende bis auf zwei Punkte heran und bleibt damit im Rennen um den Relegationsplatz.

„Das war die Leistung, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Wir haben den Gegner 60 Minuten beherrscht und völlig verdient gewonnen“, freute sich Rotenburgs Coach Aevermann nach der Partie.

Den verletzungsbedingten Ausfall des 171-fachen Torschützen Luka Bruns wussten die Gastgeber von Beginn an überraschend gut zu kompensieren. Der Grundstein für eine der besten Saisonleistungen wurde in der 3:2:1-Abwehr gelegt, wo Torhüter Denis Jäger immer wieder zur Stelle war. Sein Kollege Alexander Meyer hielt zudem noch zwei Siebenmeter. Der „Shooter“ der Gäste, Tobias Naumann, wurde an die Kette gelegt, sodass der Achimer in 40 Minuten nur einen einzigen Treffer erzielte.

Vom Anpfiff an war der TuS Rotenburg hellwach und ging durch sein schnelles Angriffsspiel über ein 3:0 und 4:3 mit 8:4 in Führung. Dann ein Schock für die Gäste, als sich Routinier Cord Katz in der 15. Minute die Schulter auskugelte und fortan nicht mehr zur Verfügung stand. Der Wümme-Club blieb konzentriert und baute seinen Vorsprung bis zur Pause auf 15:9 aus. Nach dem Seitenwechsel lagen die Gastgeber zunächst durchweg mit sechs bis sieben Toren vorne. Die SG Achim/Baden II fand nie richtig in die Partie. Die Folge: Die Rotenburger führten nach 43 Minuten bereits uneinholbar mit 24:14.

Anschließend gingen bei den Gästen die Köpfe endgültig nach unten. Am Ende gewannen die Aevermann-Schützlinge mit 32:18 und zeigten wieder die in dieser Saison schon oft vermisste Heimstärke. „Wir haben uns die Chance auf Platz zwei erhalten, dürfen aber in den letzten sechs Spielen keinen Punkt mehr abgeben“, weiß Aevermann um die Schwere der Aufgabe. Erfolgreichster Torschütze beim Sieger war der junge Lukas Misere mit elf Treffern. Der Linksaußen war von der Abwehr der SG Achim/Baden II nie wirklich in den Griff zu bekommen.

jho

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