Rot gegen Heidmark

30:26 im Pokal – aber Badenhop muss büßen

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Rotenburgs Jens Koch zeigte als Regisseur ein gutes Spiel und kam auf sieben Tore.

Rotenburg - Die Oberliga-Handballer des TuS Rotenburg sind in der zweiten Runde des NHV/BHV-Pokals ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und haben sich vor 300 Zuschauern beim verlustpunktfreien Landesliga-Tabellenführer HSG Heidmark mit 30:26 (15:10) durchgesetzt. Damit ist die Wümme-Sieben nur noch eine Runde vom Final-Four-Endturnier entfernt.

Trainer Nils Muche war an seiner alten Wirkungsstätte mit der Leistung seiner Mannschaft bedingt einverstanden: „Unser Sieg war nie gefährdet. Wir haben jedoch zu viele klare Chancen vergeben, weil einige Spieler nicht voll konzentriert waren. Auch die Abwehr war etwas zu löchrig. Aber wir haben gewonnen und gut ist es“, meinte der Coach. Nicht dabei war Patrick Zahn, der gegen seinen Ex-Club mit einer Rippenprellung pausieren musste. Außerdem fehlten Max Nowosadtko und der verletzte Daniel Jäger.

Die HSG Heidmark mit dem Ex-Rotenburger Nils Rosemann (fünf Tore) lag mit 2:0 (3.) vorne, doch danach nahm der Oberligist das Heft in die Hand, glich durch zwei Tore von Jens Behrens aus und ging durch den starken Luka Bruns mit 6:3 in Führung (9.). Nach 20 Minuten betrug der Vorsprung bereits fünf Tore (10:5), bis zur Halbzeit wuchs er nicht weiter an – 15:10. Allerdings war die Partie schon nach 25 Minuten für Abwehrroutinier Klaas-Marten Badenhop zu Ende, als er nach einem harten Eingreifen die Rote Karte von den Unparteiischen Jan Habben/Kevin Kortz-Bruns erhielt. Badenhop ist aber am Freitag im Auswärtsspiel bei der HSG Barnstorf/Diepholz (20 Uhr) spielberechtigt.

Nach dem Wechsel sorgten die Rotenburger schnell für klare Verhältnisse, musste Heidmark allerdings nach drei Gegentoren in Folge auf 17:20 herankommen lassen (43.), um nach einer Auszeit die Weichen endgültig auf Sieg zu stellen.

Gut aufgelegt waren beim Sieger insbesondere Spielmacher Jens Koch sowie Jens Behrens und Luka Bruns. Alle drei trugen sich jeweils sieben Mal in die Torschützenliste ein. Im Tor zeigte an alter Wirkungsstätte bis zur 42. Minute Yannick Kelm sein Können, ehe er dann für Denis Jäger Platz machte. 

jho

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