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Thies Huth

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Thies Huth ist eines der größte Badminton-Talente in Niedersachsen. Der Scheeßeler hat schon zahlreiche Titel geholt. 

Scheessel - Die Erfolgsbilanz von Thies Huth ist beeindruckend. Der 14-jährige Scheeßeler, der sowohl für den TuS Brockel und die SG Pennigsehl-Liebenau spielt, gewann im vergangenen Jahr im Badminton in der Altersklasse U 15 die Landesmeisterschaften im Einzel und im Doppel mit Vereinskamerad Marvin Schmidt. Damit gab sich der Nachwuchsspieler nicht zufrieden und holte sich im Mixed mit Patricia Reu (TSV Schwinde) den Vizetitel auf Landesebene. Mit seinem Team errang er zudem die Deutsche-Vizemeisterschaft. Damit gilt er als eine der größten Badminton-Hoffnungen Niedersachsens.

Sein Talent bekam Huth in die Wiege gelegt. Sein Vater Andreas spielte sechs Jahre lang für den TSV Glinde erfolgreich in der 2. Bundesliga. „Mit fünf Jahren hat mich Thies bei Punktspielen begleitet. In den Pausen haben wir beide gespielt“, sagt Andreas Huth. Von da an griff Thies öfter zum Schläger. Immer wieder begleitete er seinen Vater zum Training beim TuS Rotenburg oder in der Scheeßeler Heimat.

Mit acht Jahren machte der Nachwuchsmann den nächsten Schritt und nahm Training beim niedersächsischen Trainingsstützpunkt in Buchholz. Von dort aus wechselte Huth an den Olympiastützpunkt in Hamburg-Dulsberg, wo er seit zwei Jahren auf das Sportgymnasium geht.

Das heißt, dass es für Huth um sechs Uhr morgens aus dem Haus und in die Bahn nach Hamburg geht. Abends ist er dann meist erst gegen 21 Uhr zurück. Für seine Leidenschaft nimmt er den straffen Zeitplan gerne auf sich und wird immer wieder für die Mühen belohnt. Vor einem Jahr holte er sich in U 13-Konkurrenz den Doppeltitel bei der norddeutschen Meisterschaft sowie den zweiten Platz im Einzel und Mixed.

Durch seine Spielstärke war es für den Youngster schwer, passende Trainingspartner zu finden. Schließlich schloss er sich der SG Pennigsehl-Liebenau im Kreis Nienburg an, „weil es der einzige nächstliegende Verein ist, wo Thies auf hohem Niveau spielen kann“, berichtet Andreas Huth. Die große Stärke von seinem Sohn sind die Finten. „Ich habe viele Tricks auf Lager. Ich täusche Schläge an und spiele dann in eine andere Richtung“, sagt Huth lächelnd. „Auch die Rückschlag-Aufschläge sind eine Bank“, sagt der Vater. 

woe

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