15-Punkte-Führung in Freiburg verspielt – 74:87 / „So kannst du nicht gewinnen“

Ballverluste werden den Hurricanes zum Verhängnis

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Nach ihrem starken Spiel am Freitag gegen Marburg steuerte Shay Selby zwar gestern auch 19 Punkte bei – produzierte aber viel zu viele Ballverluste.

Scheeßel - Am Ende ging ihnen die Puste aus! Nach vier Punktspielsiegen in Serie standen die Erstliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes beim USC Freiburg mit leeren Händen da – 74:87 (43:31). Lange Zeit besaß der Tabellensiebte zwar eine komfortable Führung, doch dann wurde dem siebenköpfigen und foulbelasteten Minikader von Coach Tomas Holesovsky die hohe Turnover-Quote zum Verhängnis. Kleiner Trost: Den direkten Vergleich entschieden die Hurricanes im Duell der Tabellennachbarn für sich.

Als noch etwas mehr als eine Minute zu spielen war, lieferte sich Shay Selby noch ein kleines Gerangel um den Ball mit der 42-jährigen und in der Winterpause verpflichteten kubanische Olympia-Teilnehmerin Licet Castillo Iglesias auf Freiburger Seite. Wenig später kassierte Selby das fünfte Foul und besiegelte trotz ihrer 19 Punkte ein für sie schwaches Spiel. Von den insgesamt 21(!) Ballverlusten gingen allein sieben auf ihr Konto, gleich sechs in der zweiten Hälfte. „So kannst du kein Spiel gewinnen. Auch die anderen Statistik-Werte sprechen ja für sich“, verwies Holesovsky unter anderem auf die Rebound-Bilanz von 44:29 für die Gastgeberinnen.

Spielerin der Partie war Freiburgs Power Forward Morgan Pullins mit 30 Punkten und zehn Rebounds, mit denen sie selbst Kierra Mallard in den Schatten stellte. Die erneut stark aufgelegte Hurricanes-Centerin kam auf 20 Punkte und elf Rebounds – ihr inzwischen neuntes Double-Double im 15. Saisonspiel. Mallard war es auch, die ihr Team mit zehn Punkten und fünf Rebounds zur 26:16-Führung nach dem ersten Viertel führte. Freiburg zog durch einen 13:2- Run kurzfristig mit Pullins’ 29:28 vorbei (15.), doch die Hurricanes antworteten mit einem 15:2-Lauf bis zur Pause und erhöhten durch Selby bis auf 47:32 (21.).

Die hautenge Deckung der Gastgeberinnen behagte fortan jedoch nicht und provozierte überflüssige Ballverluste. „Die haben Druck gemacht, die Schiedsrichter haben es zugelassen, ohne zu pfeifen und wir haben uns dumme Fouls erlaubt“, ärgerte sich Holesovsky. Selbys Freiwürfe zum 69:68 sollten letztmalig die Führung bringen (34.) – dann war die Luft im zweiten Spiel innerhalb von weniger als 48 Stunden raus. „Das war in der zweiten Hälfte kein Basketball von uns“, fand der Coach.

maf

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