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100 000 Euro für eine neue Laufbahn

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Von: Hendrik Denkmann

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Die Laufbahn in der Ahe.
Drei, zwei, eins und los geht es noch in diesem Jahr mit der Sanierung der Laufbahn in der Ahe, wenn es nach den Plänen der Stadt geht. © Freese

Der Sportausschuss der Stadt empfiehlt die Investition auf der Sportanlage in der Ahe. Über ein Projekt in Waffensen herrschte derweil Unverständnis.

Rotenburg – Am Donnerstagmorgen hatte eine feine Schneedecke die Laufbahn auf der Sportanlage in der Ahe bedeckt. Am Nachmittag war die zwar wieder weggeschmolzen, aber in den kommenden Monaten wird es nicht nur bei dem Schnee bleiben, der dort nicht mehr zu sehen ist. Denn: 100 000 Euro sollen noch in diesem Jahr in die komplette Sanierung gesteckt werden. Dann werde der Belag abgetrennt und erneuert, erklärte Beate Behrens aus dem Bauamt. Diese Investition zumindest sieht der Haushaltsplan vor, den der Sportausschuss der Stadt in dieser Woche einstimmig weiterempfahl.

Erwin Will, hinzugewähltes Mitglied und Abteilungsleiter Leichtathletik im TuS Rotenburg, unterstützt das Vorhaben ebenfalls: „Ich würde nicht sagen, dass es nicht mal wieder angebracht wäre.“ Im Vergleich zu manch anderen Tartanbahnen in der Region hat sich der rote, federnde Untergrund in Rotenburg noch ganz gut gehalten. Zudem wurden dort in den vergangenen Jahren kaum noch Wettkämpfe ausgetragen. Will hält eine Sanierung dennoch für angebracht. Er sei zwar seit einem halben Jahr nicht mehr auf der Anlage gewesen, doch „durch die Beschattung bildet sich Moos auf der Bahn und das ist natürlich gefährlich“. Training könne man darauf aber noch machen. Ob es in Zukunft nach einer kompletten Erneuerung des Belages wieder mehr Wettkämpfe gebe, sei noch unklar. „Für dieses Jahr ist auf jeden Fall nichts mehr geplant“, sagt Will.

Erneuerung der Trainer- und Reservebänke

Des Weiteren sieht der Investitionsplan für dieses Jahr vor, die Trainer- und Reservebänke im Ahe-Stadion zu erneuern und auf Platz drei zu erstellen – mit einer Summe von 40 000 Euro.

Die Anschaffung einer Flutlichtanlage für den Sportplatz in Waffensen sorgte beim hinzugewählten Ausschussmitglied Matthias Maas, gleichzeitig Vorsitzender des TuS Waffensen, für Unverständnis. Weder er noch Ortsbürgermeister Henning Poppe (CDU) seien über die Maßnahme informiert worden. Rotenburgs Bürgermeister Torsten Oestmann beschwichtigte: „Das war mir so nicht bewusst. Das werden wir dann natürlich zeitnah nachholen.“ Der Grund für die geplante Errichtung im kommenden Jahr, für die 80 000 Euro eingestellt sind, sei die Nutzung als Ausweichplatz, wie es bereits mit dem Rasen in Mulmshorn gehandhabt wird.

Unterstedt plant die Digitalisierung des Luftgewehrstandes

Einigkeit herrschte indes sowohl bei der Wahl von Joachim Hickisch zum stellvertretenden Ausschussvorsitzenden als auch beim Investitionsantrag des Schützenvereins Unterstedt. Geplant ist die Digitalisierung des Luftgewehrstandes und die Anschaffung einer KK-Pistole. Der angefragte Zuschuss von 6 600 Euro solle aus dem Budget der Sportförderung der Stadt bewilligt werden. Ebenso entschied der Sportausschuss über 2 100 Euro für die Erneuerung der Kabinen des Rotenburger SV. Ein Antrag der SPD wurde aufgrund der kurzfristigen Einreichung an den Finanzausschuss überwiesen. Die Fraktion wünscht die Anschaffung von Defibrillatoren für alle Schulsporthallen der Stadt.

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