0:2-Niederlage in Schneverdingen / Klützke scheitert per Foulelfmeter

Ausgerechnet Demaku beendet die RSV-Serie

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Der Rotenburger Christoph Drewes (l.) kam zwar verspätet, klärt hier aber rechtzeitig vor Dennis Lawitzki.

Schneverdingen - Von Matthias Freese. Jetzt hat’s den Rotenburger SV erwischt: Im Nachholspiel beim TV Jahn Schneverdingen kassierte der Tabellenzweite der Fußball-Landesliga seine zweite Saisonniederlage nach zuletzt neun ungeschlagenen Spielen in Serie. Gegen das vom Ex-Rotenburger Klaas Rathjen gecoachte Team unterlag die Wümme-Elf auf dem Kunstrasen mit 0:2 (0:0)

Ausgerechnet ein weiterer ehemaliger RSVer leitete die Niederlage ein: Drilon Demaku, der im Nachschuss im Strafraum in der 75. Minute einlochte und anschließend sämtliche Emotionen rausließ. Die Schneverdinger Jubeltraube bildete sich denn auch unmittelbar vor der Bank der Gäste, die anschließend noch einmal alles nach vorne warfen. Nach Patrick Brillowski brachte RSV-Coach Jan Fitschen mit Patrick Klee sogar den dritten Stürmer, trauerte aber anschließend vor allem den Chancen in der ersten Viertelstunde nach Wiederbeginn hinterher. „Wir müssen in der zweiten Halbzeit frühzeitig das Spiel für uns entscheiden.“

Am ehesten traf das für Innenverteidiger Kevin Klützke zu. Der Kapitän trat in der 58. Minute zum Strafstoß an, nachdem Jannis Niestädt von Keeper Dennes Gressmann gefoult worden war – doch Schneverdingens Schlussmann machte seinen Patzer wieder gut und parierte. „Das war für uns der Dosenöffner“, wusste auch Klaas Rathjen. „Aufgrund der zweiten Halbzeit war der Sieg glücklich, denn der RSV hatte die bessere spielerischere Anlage.“

Doch daraus schlugen die Rotenburger eben kein Kapital. Wenngleich es auf dem Kunstrasen auch nicht leicht war, ein Spiel aufzuziehen. Viele Bälle flutschten uneinholbar über den Untergrund, nach der Pause kam zum kräftigen Wind auch noch heftiger Regen bis zum Schlusspfiff. „Aber einen Wettbewerbsvorteil hatten wir durch den Platz nicht“, meinte Klaas Rathjen. Schließlich war es auch erst das zweite Spiel, das seine Mannen darauf bestritten.

Das bessere Ende hatten sie aber trotzdem für sich. Wobei das 2:0 erst in der Nachspielzeit fiel, als die Wümme-Elf alles nach vorne warf und hinten völlig offen war – Dennis Gräbnitz nutzte das aus (90.+2). Kuriosität am Rande: Die Partie begann mit einer Viertelstunde Verspätung, da RSV-Abwehrchef Christoph Drewes seine Schuhe noch wechseln musste – er war auf dem Kunstrasen zunächst mit Eisenstollen aufgelaufen ...

Rotenburger SV: Lohmann - Röben, Drewes, Klützke, Kiel, Ebersbach, Iscan, Kanigowski (76. Brillowski), Kirschke (85. Klee), P. Peter, Niestädt.

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