RSV mit 0:1-Niederlage gegen Brinkumer SV in Elsdorf / Kizilboga kommt nicht

Jaber gehört jetzt fest dazu

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Janis Schwarzkopf versucht sich in dieser Szene, in den Schuss des Brinkumers Mirko Duhn zu werfen, kann die Flanke aber nicht unterbinden.

Elsdorf - Von Matthias Freese. Der Titelverteidiger ist raus! Die Oberliga-Fußballer des Rotenburger SV haben auch ihr zweites Gruppenspiel bei den Elsdorfer Pokalwochen verloren – gegen den Brinkumer SV aus der Bremenliga setzte es heute Abend eine 0:1 (0:1)-Niederlage für die Elf von Coach Jan Fitschen, der aber dennoch guter Dinge ist: „Wir sind auf dem richtigen Weg, wir haben ein super Spiel gemacht.“

Noch 15 Tage sind es bis zum ersten Punktspiel bei der SV Drochtersen/Assel – nicht allzu viel Zeit, um sich in Oberliga-Form zu bringen. So richtig eingespielt ist der RSV aber noch nicht. Wie auch? Heute fehlten mit Yannik Malende, Tobias Kirschke und Jelle Röben gleich drei potenzielle Stammkräfte verletzt, sodass mit Schlussmann Henner Lohmann, Tim Ebersbach, Christoph Drewes, Andy Kiel und Kevin Klützke nur fünf Leistungsträger der letzten Saison in der Startelf standen – dazu noch allesamt Defensivkräfte.

Nach vorne ging denn auch nicht viel. Die beste Chance im ersten Durchgang besaß der im zentral-offensiven Mittelfeld aufgebotene Neuzugang Dragan Muharemi, dessen Schuss nach feinem Solo noch von Tom Witte vor der Linie geklärt wurde (12.). Die Brinkumer, die sich mit Mirko Duhn und Saimir Dikollari vom Oberligisten TB Uphusen gut verstärkt hatten, kamen in der 39. Minute zur Führung, weil Lohmann einen langen und harmlosen Ball abklatschen ließ. Der frühere Rotenburger Ugur Saatci scheiterte zwar erst per Kopf am RSV-Keeper, verwertete aber den Nachschuss. Ausgangspunkt war ein Ballverlust auf der rechten Seite von Youngster Janis Schwarzkopf gewesen – dem Talent fehlte nach langer Verletzungspause spürbar noch das Selbstvertrauen bei seinem zweiten Herren-Einsatz.

Trotzdem war Fitschen angetan vom Auftritt seines Teams: „Ich experimentiere ja auch noch viel, aber die Jungs entwickeln sich von Tag zu Tag mehr. Alle haben sich reingehängt.“ Das gilt auch für den als Außenverteidiger aufgebotenen Sajih Jaber, der den Status „Testspieler“ verlassen hat und jetzt fest zum Kader gehört. „Für die Außenbahn hatten wir ja noch gesucht. Er hat seine Sache super gemacht und ist willig“, so Fitschen. Derweil wird Stürmer Servet Kizilboga nicht zum RSV zurückkehren, „weil ihm unser Angebot nicht gut genug war“, erklärte Fitschen.

Rotenburger SV: Lohmann - Jaber, Drewes (75. Celic), Ebersbach, Kiel, Klützke, Schwarzkopf (75. Baris), Muharemi, Gündar (58. Arnavutoglu), Puhmann (58. Kadah), Friauf (58. Yilmaz).

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