Handball: TuS N-Lübbecke tritt Reise zum Pokalspiel nach Bietigheim schon heute an

Zweite Liga in Beuchlers Fokus

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Arne Niemeyer kam gegen die Rhein-Neckar Löwen als Joker zum Einsatz, jetzt soll er auch im Pokalspiel helfen. ·

Lübbecke - „Das war ein schönes Erlebnis, das die Spieler genießen konnten !“ Dirk Beuchler, Trainer des Handball-Bundesligisten TuS N-Lübbecke, hatte seinen Schützlingen nach dem 23:22-Coup gegen die Rhein-Neckar Löwen am Samstag ein, zwei Bierchen genehmigt.

Doch schon am Montag waren die Sinne wieder geschärft. „Schließlich steht am Mittwoch wieder ein sehr wichtiges Spiel an“, schlägt der TuS-Coach den Bogen zur Partie der 2. DHB-Pokalrunde beim Zweitliga-Spitzenreiter SG BBM Bietigheim.

Heute Vormittag folgt eine weitere Trainingseinheit, ehe sich der TuS N-Lübbecke in kompletter Besetzung auf die 500 Kilometer lange Fahrt nach Süddeutschland Richtung Stuttgart macht. „Am Mittwoch Vormittag steht noch eine Halleneinheit auf dem Programm, um den Tag nicht zu lang werden zu lassen und um in Tritt zu kommen“, erklärt Beuchler. Mit dabei ist Arne Niemeyer, der bereits gegen die Rhein-Neckar Löwen einen Kurzeinsatz absolvierte. „Außerdem sollte bis dahin Dennis Wilke wieder im Vollbesitz seiner Kräfte sein“, so der Trainer über den Rechtsaußen, der nach einem krankheitsbedingten Ausfall wieder fit ist.

Nach der Rückkehr aus Süddeutschland legt der TuS N-Lübbecke eine verdiente Verschnaufpause ein. „Vier freie Tage sollten Ansporn genug sein“, formuliert Dirk Beuchler seine Erwartungen für das DHB-Pokalspiel, in dem seine Mannschaft als Erstligist die Favoritenrolle inne hat. „Wir müssen dem Gegner den nötigen Respekt zollen und unsere Leistung bringen“, ergänzt der TuS-Trainer, der davor warnt, die Aufgabe zu unterschätzen.

Dirk Beuchler beschäftigt sich übrigens nicht nur wegen der anstehenden Pokalaufgabe verstärkt mit der 2. Liga. „Wir sind dabei, unser Aufgebot für die nächste Saison zusammenzustellen, und da gibt es in der zweiten Liga sehr interessante Spieler. Man muss gut scouten, den Mut haben sie zu verpflichten und sie dann auch einzusetzen“, betont der 42-Jährige und spricht von guten Erfahrungen, nicht zuletzt wegen der vier jungen Spieler im aktuellen Aufgebot des TuS. „Mittlerweile habe ich auch schon viele positive Kommentare über Christian Klimek gehört. Nachdem wir ihn verpflichtet haben, ist er mehr in den Fokus gerückt“, erzählt Beuchler über „seinen“ neuen Kreisläufer vom Zweitligisten Friesenheim.

Morgen in Bietigheim sind es nun genau umgekehrte Vorzeichen, mit denen sich der TuS N-Lübbecke im Vergleich zum Bundesligaspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen arrangieren muss. „Vor dem Spiel haben wir darüber geredet, dass eine knappe Niederlage okay ist, wenn wir eine gute Leistung bringen. Ein Punkt wäre eine Überraschung und ein Sieg eine Sensation“, erzählt Dirk Beuchler und ergänzt: „In dieser Ausgangsposition ist am Mittwoch Bietigheim. Sie können gewinnen, aber sie müssen es nicht“. · DK

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