Handball-Bundesliga: TuS N-Lübbecke heute Abend gegen ThSV Eisenach

„Wollen und werden dieses Spiel gewinnen“

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Früher in Eisenach, jetzt für den TuS N-Lübbecke auf Torjagd: Gabor Langhans will heute Abend das Heimspiel gegen seinen früheren Verein gewinnen. ·

Lübbecke - Von Andreas GerthPunkte gegen „Kellerkinder“ gewinnt man in der Handball-Bundesliga nicht im Vorbeigehen – wo wüsste man das besser als beim TuS N-Lübbecke ? ! Die Nettelstedter haben in dieser Saison beide Duelle gegen die abstiegsbedrohten Balinger verloren und gingen auch beim Tabellenletzten in Emsdetten leer aus. Heute Abend kommt nun der ThSV Eisenach in die Merkur-Arena, der Tabellenvorletzte (Anwurf 19 Uhr).

„Wir spielen zu Hause und wir spielen gegen den Tabellenvorletzten. Das sind genug Gründe, warum wir die zwei Punkte holen wollen und auch holen werden“, sagt Dirk Beuchler mit dem Brustton der Überzeugung. Angeschlagene Spieler, eine Woche ohne vernünftiges Mannschaftstraining und die 20:31-Abreibung in Flensburg mit unübersehbaren Problemen im Angriffsspiel – all das zähle heute Abend nicht, betont der Trainer und lässt keinen Zentimeter Spielraum: „Wir wollen und werden gewinnen, weil die Mannschaft weiß, wie wichtig dieses Spiel für uns ist !“

Beuchler: Blessuren und

Baustellen zählen nicht

Der 43-jährige TuS-Coach ergreift die Flucht nach vorn. Dabei hätte Beuchler allen Grund auf den aktuellen Problemen herumzureiten. Routinier Arne Niemeyer (Knie) fällt weiterhin aus, Jens Schöngarth (Schulter und jetzt auch eine Oberschenkelzerrung), Mattias Gustafsson, Pawel Niewrzawa und Tim Remer mit triefender Nase oder Zahnschmerzen, dazu schwächelnde Leistungsträger wie Drago Vukovic und Ales Pajovic – der TuS kommt derzeit als Team mit Blessuren und Baustellen daher. Doch für den Tabellenvorletzten soll und muss es heute irgendwie reichen.

Einen Schönheitspreis gibt es heute Abend in der Merkur-Arena nicht zu gewinnen, darauf bereitet Dirk Beuchler das Publikum schon einmal vor. „Ich hoffe, dass ordentlich Zuschauer in die Halle kommen, weil sie um unsere Situation wissen und der Mannschaft helfen.“ Als Gegenleistung verspricht Beuchler die Rückkehr zu den Grundtugenden (die in Flensburg fehlten) und die Aufbesserung der Heimbilanz, die aktuell bei 12:10-Punkten steht und noch Luft nach oben bietet – das schon jetzt fast ausverkaufte Derby gegen GWD Minden am 15. März eingeschlossen.

„Wir wissen, dass wir zu Hause spielen und gegen Eisenach der Favorit sind“, unterstreicht Gabor Langhans. Der junge TuS-Linkshänder spielte 2010/2011 selber schon für die Wartburger, löste seinen Zweijahresvertrag wegen fehlender Spielanteile aber schon nach einem Jahr auf. „Dafür bin ich den Verantwortlichen bis heute sehr dankbar“, erzählt Gabor Langhans.

Auch Lübbeckes Teammanager Zlatko Feric hat eine handballerische Vergangenheit beim ThSV Eisenach, seit er dort 2004/2005 als Trainer aktiv war. „Die Region ist handballbegeistert, deshalb wäre es schade, wenn Eisenach absteigen würde. Aber darauf können wir am Samstag natürlich keine Rücksicht nehmen.“ Nach Eisenachs Heimniederlage gegen Emsdetten (26:28) stellt sich Feric allerdings auf ein hartes Stück Arbeit ein: „Für Eisenach ist das Spiel bei uns einer der letzten Strohhalme.“

Dass es gegen die „Kellerkinder“ der Liga nicht einfach wird, weiß man beim TuS N-Lübbecke ja ohnehin nur zu gut.

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