Fußball: Wolfgang Wischmeyer will aus Eintracht noch ein bisschen mehr herauskitzeln

„Wissen, was die Jungs können“

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Neuer Trainer und neue Spieler bei der Eintracht: Wolfgang Wischmeyer (v.r.) mit Eike Stratmann,Luke Jackson, Jan Pretzel und Björn Lüker. ·

Tonnenheide - Geht es so weiter wie in der Rückrunde, ist Eintracht Tonnenheide in der Fußball-Kreisliga B ein Aufstiegskandidat. Doch zu einer erfolgreichen Saison gehört bekanntlich auch die Hinrunde, und da ließen die Tonnenheider die entscheidenden Punkte liegen, die später zum Aufstieg fehlen sollten.

Die nötige Konstanz beim Tabellendritten der Vorsaison will nun Tonnenheides neuer Trainer Wolfgang Wischmeyer versuchen, aus der verjüngten Mannschaft heraus zu kitzeln.

„Wir wissen, was die Jungs eigentlich können“, betont der neue Eintracht-Coach. Warum es in der jüngeren Vergangenheit jedoch nicht oft genug gelang, das Leistungspotenzial auszuschöpfen, ist auch Wischmeyer ein Rätsel. Der 50-jährige C-Lizenz-Inhaber hat bei seinem Heimatverein also eine knifflige Aufgabe übernommen.

Zum Trainingsauftakt am Samstag konnte der Nachfolger des langjährigen Trainers Jürgen Otto („Jürgen hat hier Top-Arbeit abgeliefert“) 30 Seniorenspieler begrüßen. Ob das die erhoffte Euphorie rund um den Sportpark Ost ist, mochte Wolfgang Wischmeyer noch nicht bestätigen. „Das muss sich erst noch zeigen. Zunächst einmal wollen wir gut trainieren und dabei Spaß am Fußball haben. Jeder Spieler hat seine Chance und kann sich anbieten“, versichert der neue Coach.

Für den Zusammenhalt in Tonnenheide spricht, dass es keine Abgänge gibt. Lediglich Manuel Seewald möchte nicht mehr spielen, bleibt aber Bestandteil der Mannschaft als Co-Trainer. Aus der Jugend rücken Eike Stratmann, Björn Lüker und Luke Jackson nach, zudem lässt Wischmeyer weitere talentierte Juniorenspieler mittrainieren, um sie später freizuholen. Einziger externer Neuzugang ist Torhüter Jan Pretzel, der zuletzt beim TuSpo Rahden aktiv war.

Ein „gefühlter Neuzugang“ ist außerdem Marc Anderson, der wegen Verletzungen in der kommenden Saison kaum mitwirken konnte. „Er und Manuel Riesen trainieren wieder mit“, setzt Wolfgang Wischmeyer seine Hoffnungen nicht zuletzt in diese beiden Leistungsträger.

Als Dritter der Vorsaison scheint die Vorgabe für die Tonnenheider Eintracht fast klar zu sein, auch Wischmeyers Blick geht in der Tabelle „nach oben“. „Die Jungs haben eine sehr gute Rückrunde gespielt, die beste in der Kreisliga B. Daran wollen wir anknüpfen und den Schwung mitnehmen“, hat er sich vorgenommen. Was noch fehlt, ist die Konstanz. · ag

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