Fußball-Kreisliga-A: Union Varl geht selbstbewusst ins ersten Heimspiel

SSV will im Stadtderby nachlegen

Thomas Gräber (links) und Danny Stoll hatten beim 4:1-Erfolg von TuRa Espelkamp gegen TuSpo Rahden jede Menge Grund zum Jubeln. Jetzt geht's gegen den SuS Holzhausen.  - Foto: Pollex

Wehdem - Der erste Spieltag der Fußball-Kreisliga-A wartete mit einigen Überraschungen auf. Die beiden Titelfavoriten TuS Tengern II und SuS Holzhausen legten einen Fehlstart hin und werden am zweiten Spieltag morgen auf Wiedergutmachung sinnen. Für eine positive Überraschung sorgte der SSV Pr. Ströhen, der seinen Sieg über Tengern mit drei Punkten im Stadtderby gegen TuSpo Rahden vergolden möchte. Bei Union Varl steht im ersten Saisonheimspiel erstmals Interimscoach Stefan Hartmann an der Seitenlinie.

Pr. Ströhens Trainer Andre Krause warnt nach dem überragenden Saisonstart vor zu viel Euphorie. „Wenn wir weniger Einsatz zeigen als gegen Tengern, dann wird es schwer“, ist er sich der Stärke des nächsten Gegners TuSpo Rahden bewusst. Die Rahdener starteten zwar mit einem 1:4 gegen TuRa Espelkamp, präsentierten sich dabei aber nicht so schlecht, wie es das Ergebnis vermuten lassen könnte. Dass sie nicht zu unterschätzen sind, bekam der SSV Pr. Ströhen beim Stadtpokal zu spüren, als er eine 2:0-Führung aus der Hand gab. „Das Spiel darf man nicht so herschenken“, ärgert sich Krause immer noch. Die Rahdener seien sehr kampfstark und hätten nach dem verkorksten Saisonstart etwas gutzumachen. Krause will aber weniger auf den Gegner als auf seine eigene Mannschaft schauen. „Wir müssen da weiter machen, wo wir gegen Tengern aufgehört haben.“ Moral und Zweikampfverhalten seien da sehr gut gewesen.

Bei Union Varl leitete in dieser Woche erstmals Interimscoach Stefan Hartmann das Training. Den Fokus legte er dabei neben dem Sportlichen auch darauf, die Köpfe der Spieler nach dem sehr kurzfristigen Weggang von Philipp Knappmeyer frei zu bekommen und die mannschaftliche Geschlossenheit zu stärken. „Die Spieler waren natürlich sehr überrascht von der Entscheidung, haben es aber gut aufgenommen“, so Hartmann. „Im Training ziehen alle gut mit.“ Jetzt müsse aber langsam Ruhe einkehren. Hartmann will darum nur in die Zukunft schauen, und da wartet beim ersten Varler Heimspiel der FC Lübbecke. „Eine sehr starke Mannschaft“, urteilt Hartmann nach dem ersten Spiel des FC gegen Vehlage, das er sich am vergangenen Samstag live anschaute. Er erwartet ein Spiel auf Augenhöhe, das die Varler natürlich unbedingt gewinnen wollen.

Aufsteiger TuS Stemwede ist bei BW Oberbauerschaft zu Gast. Auch dort gilt es für die Rot-Weißen wieder, vollen Einsatz zu zeigen, um den Saisonstart weiter positiv zu gestalten.

Vollen Einsatz erwartet auch SuS Holzhausens Trainer Klaus Symanczyk, der mit dem Auftritt seiner Mannschaft gegen Blasheim überhaupt nicht zufrieden war. Das 3:3 versteht er als Wegruf, zur starken Form aus der Vorbereitung zurückzukehren. Auch die Reserve des TuS Tengern hat einiges gut zu machen. Sie hatte eigentlich einen neuerlichen Fehlstart verhindern wollen, stolperte aber gegen den SSV Pr. Ströhen. Morgen ist der VfL Frotheim zu Gast, dessen Saisonauftakt ebenfalls hätte besser ausfallen können. Gegen Isenstedt schwanden in der zweiten Halbzeit die Kräfte. Passiert das den Frotheimern auch in Tengern, drohte die nächste hohe Niederlage.

Der BSC Blasheim dürfte nach seinem starken Punktgewinn gegen Titelfavorit SuS Holzhausen mit viel Selbstvertrauen in die Partie gegen TuRa Espelkamp gehen, deren Trainer Willi Rogalsky sich von seiner Spielern nach dem 4:1-Erfolg gegen Rahden eine weitere Steigerung erhofft. Der SV Schnathorst will gegen den TuS Gehlenbeck die ersten Punkte holen, nachdem er sich gegen den kämpferisch starken Aufsteiger TuS Stemwede vor allem in der zweiten Halbzeit sehr schwer getan hatte. Bereits Samstagnachmittag empfängt der Isenstedter SC im Espelkamper Stadtderby den Tabellenführer VfB Fabbenstedt. 

mer

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