Spiel des Tages: VfB Fabbenstedt und TuS Dielingen trennen sich 2:2

Westerwalbesloh oben ohne und im Glück

+
Torjubel mit kurzzeitig ausgeschaltetem Kopf: Dielingens (verwarnter) Spielertrainer Tom Westerwalbesloh nach seinem Treffer zum 2:2. ·

Minden-luebbecke - Von Andreas GerthFABBENSTEDT/DIELINGEN · Nachdem Tom Westerwalbesloh per Freistoß zum 2:2 getroffen hatte, zog er sich vor Freude das Trikot aus – eine schöne, weil euphorische Szene gestern im Duell der Fußball-Kreisliga A zwischen dem VfB Fabbenstedt und TuS Dielingen, jedoch mit Schönheitsfehler: Westerwalbesloh war schon gelb-verwarnt. Schiedsrichter Wolfgang Kott hatte es nicht besser gesehen oder er drückte beide Augen zu. Jedenfalls durfte Westerwalbesloh weiterspielen, und es blieb beim 2:2.

„Ich habe mich tierisch gefreut, dass der Freistoß gepasst hat, da habe ich den Kopf kurz mal ausgeschaltet“, gab Tom Westerwalbeslh nach Spielende ehrlich zu und konnte über seinen folgenlosen Fauxpas lachen. „In dem Moment habe ich einfach nicht mehr an die gelbe Karte gedacht.“

Die Fabbenstedter reagierten zunächst mit Protesten und nach dem Abpfiff mit Kopfschütteln. Trainer Jens Gerdom suchte das Gespräch mit dem Unparteiischen, der sich – und das verdient Respekt – einsichtig zeigte. „Wenn ich einen Fehler gemacht habe, tut es mir leid“, so Kott.

Die Szene ist zu verschmerzen, denn für beide Mannschaften geht es in der Tabelle nicht mehr um wirklich viel. Trotzdem wurde die Partie intensiv und teilweise nicklig geführt. Zunächst mit Vorteilen für die Gastgeber, die zur Halbzeitpause mit 2:0 führten.

Christopher Rührup hatte die Vorarbeit Jeremy Schapowalskys zum 1:0 (23.) verwertet, und nach Foul von Pascal Stagge an Daniel Sawatzky gab es einen Strafstoß, mit dem Philip Bünemann auf 2:0 (27.) erhöhte. Die Dielinger hingen zu diesem Zeitpunkt in den Seilen und hätten um ein Haar auch noch das 0:3 durch Schapowalsky kassiert.

In der Kabine müssen bei den Dielingern die richtigen Worte gefunden worden oder die Ankündigung des angeschlagenen Stephan Heidemann („Wenn wir das Spiel noch drehen, spendiere ich 30 Liter“) angekommen sein. Jedenfalls kämpften sich die Gelb-Blauen zurück ins Match. Nach starker Vorarbeit von Marco Stagge verkürzte Christian Wüppenhorst auf 1:2 (56.), und Westerwalbeslohs Freistoß schlug kurz darauf zum 2:2 (64.) ein.

Danach hatten beide Mannschaften noch Chancen zum Siegtor. Die Fabbenstedter vor allem in Person von Philip Bünemann. Bei den Gästen war es der junge Jannik Varenkamp, der ein tolles Solo beinahe mit dem 3:2 gekrönt hätte.

Das könnte Sie auch interessieren

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Diese Gewinne liegen auf dem Freimarkt voll im Trend

Diese Gewinne liegen auf dem Freimarkt voll im Trend

Jeden Tag sterben 15 000 Kinder unter fünf

Jeden Tag sterben 15 000 Kinder unter fünf

Werder im Hansezelt auf dem Freimarkt

Werder im Hansezelt auf dem Freimarkt

Kommentare