Handball-Bundesliga: Letzte Spiel führt TuS N-Lübbecke nach Flensburg

„Werden es versuchen“

Lübbecke - Von Andreas GerthZum letzten offiziellen Pressegespräch in der Lübbecker Geschäftsstelle hat Gennadij Chalepo Kuchen mitgebracht. Auch Pawel Niewrzawa greift, wenn auch etwas zögerlich, zu. Der junge Pole, dessen Vertrag verlängert wurde, steht beim Handball-Bundesligisten TuS N-Lübbecke für die Zukunft, während Chalepo heute Nachmittag im Auswärtsspiel bei der SG Flensburg in der Flens-Arena (Anwurf 16.30 Uhr) zum letzten Mal auf der Lübbecker Bank verantwortlich ist.

„Wir haben ja nicht extra gegen Großwallstadt verloren“, erinnert Niewrzawa an die Heimpleite vor einer Woche, und es klingt beinahe so, als wolle er sich dafür persönlich entschuldigen. „Unser Ziel war, die 30 Punkte zu erreichen. Das können wir mit einem Sieg in Flensburg noch immer schaffen, wir werden es zumindest versuchen“, sagt Pawel Niewrzawa.

„Das ist die richtige Einstellung, so etwas hört man als Trainer natürlich gerne“, entgegnet Chalepo und lacht seinen jungen Spieler an. Der nach nur einem Jahr vorzeitig beim TuS N- Lübbecke ausscheidene Coach geht nicht im Groll. „Die 30 Punkte aus der Vorsaison hätte ich schon gerne erreicht“, gibt Chalepo zu. „Doch leider haben wir die Punkte gegen die falschen Gegner geholt. Wir haben in Hamburg gewonnen und uns dafür in den Heimspielen nicht belohnt. Das ist schade, weil in dieser Saison mehr drin gewesen wäre“, lautet Chalepos Fazit. In der kommenden Saison wird es mit ihm ein Wiedersehen geben, dann als Trainer von Aufsteiger TV Emsdetten. „Dort soll ich mithelfen, etwas aufzubauen. Das wird schwierig, aber ich freue mich auf die Herausforderung“, betont Chalepo und lacht erneut.

Unabhängig vom Ausgang des letzten Spiels wird der TuS N-Lübbecke die Saison als Tabellenzwölfter (Vorjahr Platz neun) abschließen. Zum Abschluss geht es nun nach Flensburg, „wo wir auf einen motivierten Gegner treffen, weil Flensburg den zweiten Platz verteidigen will“, weiß Chalepo um die Schwere der Aufgabe. Entsprechend überschaubar setzt er die Messlatte für seine in Bestbesetzung antretende Mannschaft an: „Wir wollen versuchen, so lange wie möglich mitzuhalten und noch einmal eine vernünftige Leistung abliefern.“

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