Herbsttagung der Reiter mit offenen Worten von Lefenau / Turniertermine

„Wer die Musik bezahlt...“

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Stellten bei der Herbsttagung der Reiter Neuerungen vor: Walter Lefenau (v.l.), Brigitte Hein, Nadin Henke und Dieter R. Paul sind überzeugt, dass von der überarbeiteten Ausbildungs-Prüfungs-Ordnung auch die Pferdesportler im Kreis profitieren können. ·

Lübbecke - Championat der Berufsreiter, Weltmeisterschaft Moderner Fünfkampf, Landesmeisterschaft der Vierkämpfer: Mit diversen Sahnestückchen lockt das Pferdesportjahr 2014 im Kreisreiterverband Minden-Lübbecke. Im Mittelpunkt der Herbsttagung jetzt im Hotel / Restaurant „Im Loh“ in Frotheim stand die Absprache der Turniertermine, aber auch, was sich durch die neue Ausbildungsordnung 2014 für Aktive und Trainer ändert.

Dass der Kreis Minden-Lübbecke das Westfälische Mannschaftschampionat der Vierkämpfer austragen darf, macht die Verantwortlichen im Mühlenkreis stolz. Der Mix aus 3000 Meter Geländelauf, 50 Meter Freistilschwimmen, A-Dressur und A-Springen findet am 1./2. März in Oberbauerschaft und Umgebung statt. Das Championat der Berufsreiter im Springen wird vom 10. bis 13. April wieder im Sielpark in Bad Oeynhausen ausgetragen. Der RV Frotheim-Isenstedt darf am 5./6. Juli die Weltmeisterschaft im Modernen Fünfkampf der Altersklasse Ü60 ausrichten. Breitensportliche Wettbewerbe werden die Veranstaltung abrunden.

Für die „Kleine Kreismeisterschaft“ hat sich der RFV Espelkamp beworben. Titel und Medaillen sollen am 14./15. Juni auf der vereinseigenen Anlage vergeben werden. Die „Große Kreismeisterschaft“ richtet vom 22. bis 24. August der RFV Hille aus. Dort wird ebenfalls der Titel in der Vielseitigkeit vergeben. Die Fahrer werden ihre Meister am 30./31. August beim Fahrclub Zwölf Eichen ermitteln, die Freizeitreiter am 6./7. September bei den Wöhrener Pferdefreunden. Der RFV Wehdem-Oppendorf ist bereit die Voltigierkreismeisterschaften zu übernehmen. Auch für die Mannschaftscups auf Kreisebene stehen die Chancen gut. „Der G.U.T.-Cup läuft noch ein Jahr, bezüglich des Merkur-Cups laufen Gespräche“, erklärt Walter Lefenau. Eine Absage erteilte der Vorstand des Kreisreiterverbandes vereinsübergreifenden Mannschaften in den Cups. „Über allem steht der Gedanke: Die Vereine sollen durch die Cups belebt werden“, erklärt der Geschäftsführer. Bewerbungen um Teilprüfungen für die Cups seien willkommen, letztendlich entscheide aber der Sponsor, entgegnet Walter Lefenau auf Kritik, dass Teilprüfungen maximal bis Hille vordringen, aber sonst kein Verein im Mindener Land Teilprüfungen erhalte. „Wer Musik bezahlt, darf auch bestimmen, wo sie spielt“, betont der Geschäftsführer.

Hein: Weg vom

Auswendiglernen

Einige Veränderungen bringt für die Pferdesportler die neue Ausbildungs-Prüfungs-Ordnung (APO) mit sich, die zum 1. Januar 2014 in Kraft tritt und für die nächsten sechs Jahre gilt. Überarbeitet wurde im „roten“ Regelwerk der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) insbesondere das Abzeichensystem. „Der Leitgedanke war, die veränderten Bedürfnisse, die sich durch den Wandel der Gesellschaft ergeben, aufzugreifen“, erklärt Brigitte Hein, Geschäftsführerin des Pferdesportverbandes Westfalen. Zukünftig stehen die Stufen 1 bis 10 allen Altersklassen offen. Die Inhalte wurden überarbeitet und sind besser aufeinander abgestimmt. „Wir wollen weg vom Auswendiglernen. Die Handlungskompetenz steht im Vordergrund“, unterstreicht Hein. Das zieht sich durch bis zur Ausbildung der Ausbilder. Die Unterrichtserteilung bekommt dort mehr Stellenwert. Neu ist ferner ein Mentorensystem. Damit sollen Ausbilder auf Trainerprüfungen vorbereitet und in der Prüfung begleitet werden. · sor

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