Mit Platz acht bei Rallye Stemweder Berg bestes Saisonergebnis eingefahren

Wendt nutzt sein Heimspiel: „Der Knoten ist geplatzt“

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Harte Landung nach kleinem Sprung: Marcel Wendt fuhr auf der Wertungsprüfung Buschmannsort in Destel die zweitbeste Zeit in seiner Klasse heraus. ·

Stemwede - Von Andreas Gerth„Der Knoten ist geplatzt !“ Davon jedenfalls gehen jetzt Marcel Wendt und sein Team nach dem gelungenen „Heimspiel“ bei der 43. ADAC-Rallye Stemweder Berg fest aus. Mit Platz acht fuhr der Stemweder an der Seite von Beifahrer Kay Papenfuß sein bestes Saisonergebnis im neuen Opel-Adam-Cup heraus.

Nach dem Ausfall im Erzgebirge und dem schlechten Abschneiden in Sulingen, ist das Nordhoff-Team um Marcel Wendt und Kay Papenfuß sehr zufrieden mit dem Ergebnis bei der Heimrallye am Stemweder Berg. „Wir sind nur sieben Sekunden vom fünften Platz entfernt gewesen“, berichtet Michael Möbius, Pressebeauftragter des Teams. Hinzu kommt die zweitbeste Zeit auf der achten Wertungsprüfung. „Das gibt uns Hoffnung für die weiteren Läufe“, unterstreicht Möbius.

„Macht Hoffnung für

die nächsten Läufe“

Wendt hatte sich „vor der eigenen Haustür“ natürlich viel vorgenommen, begann jedoch etwas nervös und lag zur „Halbzeit“ nach den ersten sechs Wertungsprüfungen mit 50 Sekunden Rückstand zur Spitze auf Rang elf. Die Nachmittagsrunde startete er mit einem siebten Rang auf der Wertungsprüfung in Sundern. Dieses war der Start zur Aufholjagd der beiden Stemweder. Auf der darauf folgenden Wertungsprüfung Buschmannsort in Destel fuhr Marcel Wendt die zweitbeste Zeit ein und sicherte sich den 8. Rang in der Gesamtwertung, den man bis zum Ziel nicht mehr abgab. In der Juniorenwertung landete man auf einem hervorragenden 6. Platz.

Mit Marcel Wendt und Niklas Stötefalke (Bad Oeynhausen) gab es gleich zwei heimische Piloten, die sich im Feld der 24 Opel Adam beweisen wollten. Während der Sieg an den erst 20-jährigen Fabian Kreim aus dem hessischen Fränkisch-Crumbach ging, fuhr Wendt mit Platz 8 sein bislang bestes Saisonergebnis heraus. „Wir haben Fortschritte bei der Fahrwerksabstimmung gemacht, die sich hier bei den teilweise schwierigen Bedingungen ausgezahlt haben. Ich hatte ein richtig gutes Gefühl im Adam und auch mit dem Druck beim Heimspiel bin ich gut zurecht gekommen“, so der Stemweder im Ziel.

Marcel Wendt musste bei seiner Heimrallye jedoch nicht nur das Lenkrad im Griff behalten. Als am Samstag Nachmittag ein Unwetter aufzog, mussten alle mitanpacken und das Teamzelt vor dem Abheben zu sichern. Andere flüchteten derweil in das Hospitality-Zelt von Sponsor Opel. Letzterer hatte am Betonwerk

Kleine aber feine

Zeltstadt am Betonwerk

Levern eine kleine und feine Motorsport-Welt erschaffen, „mit finanziellem Engagement und viel Manpower“, wie Ralf Collatz vom ADAC treffend feststellte. Sogar ein eigenes Kamerateam mit PR-Abteilung war für Opel in der Zeltstadt unterwegs. Für Nachwuchsfahrer wie Wendt biete der Opel-Adam-Cup die Chance, relativ kostengünstig in einem attraktiven Markenpokal zu fahren und den nächsten Schritt im Motorsport zu unternehmen.

Auch Niklas Stötefalke war zufrieden mit seiner Rallye, wenngleich ihn ein Verbremser auf der Wertungsprüfung 5 (Bomhake) wertvolle Zeit kostete. „Wir haben den Druck des Heimspiels ausblenden können und sind auf den Strecken gut zurecht gekommen. Vor allem unserer Servicemannschaft gilt großer Dank. Sie hat uns beim Wolkenbruch mit den passenden Reifen versorgt und dazu beigetragen, dass wir mit Platz 11 unser bislang bestes Ergebnis herausgefahren haben“, bilanzierte Stötefalke.

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