Wehes Frauen starten heute in Nettelstedt

Frischer Wind, mehr Ehrgeiz und hohe Ziele

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Ob im Sand (wie beim Beachturnier) oder in der Halle: Wenn Ulrike Clemens den Ball hat, besteht akute Torgefahr.

Rahden - Zwölf bis 14 gleichwertige Spielerinnen, ganz andere handballerische Möglichkeiten in Spiel und Training, Konkurrenzkampf und mehr Ehrgeiz dank der nachrückenden A-Mädchen und auch hohe Ziele – wenn Tobias Lintelmann von seinen Handball-Frauen erzählt, gerät er regelrecht ins Schwärmen. Der Trainer und Wehes Bezirksliga-Handballerinnen haben in der heute beginnenden Saison viel vor.

„Es macht zur Zeit richtig viel Spaß“, betont Lintelmann und meint damit die positiv verlaufene Vorbereitung. Die aber ist nun vorbei. Ab jetzt gilt es. Das erste Punktspiel führt den TuS Wehe heute Nachmittag in die Halle von Landesliga-Absteiger TuS Nettelstedt II. Anwurf ist um 15 Uhr.

„Es sind einige gute Mannschaften in der Liga. Deshalb wird die Konstanz unheimlich wichtig. Auch wir müssen in unseren Leistungen beständiger werden und dürfen uns nicht mehr so viele Blackouts erlauben“, erklärt Lintelmann im Rückblick auf die vergangene Saison, die Wehe als Tabellendritter abschloss – einen Punkt hinter Petershagen und Oeynhausen. „Wir werden jetzt nicht sagen, dass wir unbedingt aufsteigen wollen. Dafür müssen viele Faktoren passen. Diesen Druck wollen wir ganz bewusst nicht aufbauen“, betont Wehes Coach.

Die personellen Möglichkeiten sind zweifelsohne besser geworden. Sechs A- Mädchen aus Wehes Oberliga-Mannschaft haben ein Doppelspielrecht, Torhüterin Daniela Rödenbeck rückt altersbedingt ohnehin ins Frauenteam auf und eine weitere Alternative stellt die in den Kader zurückgekehrte Maresa Schmidt dar. „Die A-Mädchen werden uns gut tun. Sie bringen neuen Schwung und mehr Ehrgeiz rein. Außerdem gibt es jetzt endlich einen Konkurrenzkampf“, freut sich Tobias Lintelmann, weiß aber auch um die Doppelbelastung für die jungen Spielerinnen. „Diese Belastung mit bis zu zwei Spielen am Wochenende müssen wir natürlich im Auge behalten.“

Durch die größeren Möglichkeiten im Kader könnte auch Ulrike Clemens entlastet werden. Sie war in der vergangenen Saison unbestritten die Haupttorschützin der Mannschaft. „Mit einem Schnitt von fast zehn Toren pro Spiel“, ergänzt Lintelmann, der in Clemens ohnehin „eine der besten Spielerinnen der Bezirksliga“ sieht. Auch ihr könne er jetzt auch mal zehn Minuten zum Verschnaufen auf der Bank geben. „Ob sie das möchte, ist eine andere Geschichte“, lacht Tobias Lintelmann.

ag

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