Weher Handballerinnen wollen zweiten Sieg

Mit Selbstbewusstsein ins erste Heimspiel

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Selbstbewusst: Neele Bruhn und die Weher Handballerinnen wollen heute ihren zweiten Sieg einfahren.

Wehe - Beim Saison-Auftakt des Handball-Bezirksligisten TuS Wehe war noch reichlich Sand im Getriebe, doch Trainer Marcel Ihlenfeld ist zuversichtlich, dass sich seine junge Mannschaft heute im zweiten Spiel von Beginn an so gut präsentieren wird wie in der zweiten Halbzeit gegen Lage. Eine Leistungssteigerung ist auch dringend geboten, denn mit dem TuS Gehlenbeck wartet heute (Anwurf 17.45 Uhr) im ersten Auswärtsspiel ein größeres Kaliber auf die Weher. Das Derby wird eine erste Standortbestimmung für Wehe sein.

Als Ursachen für den holprigen Start macht Ihlenfeld Nervosität und ein bisschen Übermotivation aus. „Jeder war heiß und wollte das Spiel alleine gewinnen.“ Im zweiten Spiel werde es die Mannschaft sicher etwas ruhiger angehen. Vor allem im Angriff sieht der neue Trainer Verbesserungsbedarf. „Da müssen wir uns noch besser präsentieren.“ Das leichte Defizit ist vor allem darauf zurückzuführen, dass der Fokus in der Vorbereitung auf einer guten Defensivarbeit lag.

Die wird auch im Derby gegen Gehlenbeck eine ganz wichtige Rolle spielen, denn die Gastgeber verfügen mit Torjäger Dimitrij Penner und Jannik Hölscher über ein gut eingespieltes Offensiv-Duo. In ihnen sieht auch Ihlenfeld die größte Gefahr. „Wir darauf trainiert, dass wir die beiden gut in den Griff bekommen.“

Die Weher Damen und ihr Trainer Tobias Lintelmann strotzen nach ihrem Auftaktsieg in der Handball-Bezirksliga nur so vor Selbstbewusstsein und haben die nächsten beiden Punkte beim ersten Heimspiel heute Abend (Anwurf 18.45 Uhr) gegen die HSG Euro 2 schon fest im Visier.

Lintelmann hatte die Gelegenheit, sich die Mannschaft bei ihrem ersten Spiel am Mittwoch gegen Hüllhorst 2 genau anzuschauen und ist überzeugt: „Die nächsten zwei Punkte sollten gegen Euro 2 machbar sein.“ Die Stärken des Gegners sieht der TuS-Trainer vor allem auf der Torwart-Position und über rechts außen. Auch die erste und zweite Phase spielten sie nicht schlecht, so Lintelmann. Das gelte es zu unterbinden.

„In der Breite ist unser Kader besser aufgestellt“, hebt der Weher Trainer hervor. Daran ändern auch kleinere personelle Probleme nichts. So muss Jenny Neuberger heute die kompletten 60 Minuten zwischen den Pfosten stehen, weil Sabrina Hohn aus privaten Gründen verhindert ist. Außerdem müssen die A-Mädchen, die die Damen-Mannschaft verstärken, doppelt ran. Sie spielen ebenfalls heute (Anwurf 14.15 Uhr) in der Oberliga in Steinhagen.

Entwarnung gibt es dagegen im Fall Neele Hartmann. Sie schied in der Vorwoche gegen Nettelstedt II mit Verdacht auf Nasenbeinbruch aus. Laut Lintelmann war es dann aber doch nur eine Stirnhöhlenprellung, weshalb die A-Junioren heute beiden Mannschaften wieder zur Verfügung steht.

mer

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