Weher Handballerinnen drehen hohen Rückstand und gewinnen gegen Bad Oeynhausen

Sieg der Moral

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Neele Bruhn (r.) erzielte starke zwölf Treffer.

Wehe - Die Handballerinnen des TuS Wehe haben einen großen Schritt in Richtung Vizemeisterschaft in der Landesliga gemacht. Beim 28:27 (12:15)-Erfolg gegen den HCE Bad Oeynhausen bewies die Mannschaft von Trainer Tobias Lintelmann Moral und bog ein verloren geglaubtes Spiel in der Schlussphase um.

„Der Kampfgeist – das war das Stärkste von uns am ganzen Spiel“, sagte Lintelmann nach einem Spiel. „Wir haben nicht verdient gewonnen, aber da fragt nachher auch kein Mensch mehr nach.“

Bad Oeynhausen nahm Wehes Rückraumspielerin Ulrike Clemens kurz und diktierte von Anfang an das Spiel. „Damit sind wir gar nicht klar gekommen“, sagt Lintelmann. Bis zur Pause hatten die Gäste drei Tore Vorsprung.

In der zweiten Halbzeit baute Oeynhausen den Abstand aus, zog zeitweise auf sechs Tore Abstand davon.

Schlüssel zum Weher Erfolg war dann kurioserweise der Platzverweis für eine eigene Spielerin. Wegen ihrer dritten Zeitstrafe sah Ulrike Clemens in der 40. Minute beim Stand 17:22 von die Rote Karte. Gäste-Trainer Günter Kaschube stellte daraufhin auf eine 6:0-Deckung um – ein Wendepunkt im Spiel. Mit dieser Deckung kam die Weher Offensive weitaus besser zurecht.

Mit einem Mal trafen die Spielerinnen des Tabellenzweiten und der Vorsprung der Oeynhauser schmolz von Minute zu Minute. „Da haben wir gemerkt, dass doch noch was ging“, sagte Lintelmann. Seine Spielerinnen hängten sich rein, Kathrin Lappe erzielte in der 51. Minute den 24:24-Ausgleich. Die letzten Minuten des Spiels waren ein Krimi. Das Siegtor zum 28:27 warf Regisseurin Neele Bruhn mit dem Schlusspfiff – ihr zwölfter Treffer im Spiel.

Ein Sonderlob sprach Trainer Lintelmann nach dem Spiel Kathrin Lappe aus. Er hatte sie in einer 5:1-Deckung nach vorne gestellt. „Was die Abwehr angeht, hat sie einen richtig guten Job gemacht. Sie hat uns den Sieg gerettet.“

Kommenden Sonnabend spielt Wehe beim Tabellenvierten HSV Minden-Nord II. „Nominell wird das eine schwierigere Aufgabe als heute“, so Lintelmann. „Wir müssen jetzt sauber trainieren und dann wieder eine Schippe drauf legen.“

TuS Wehe: Neuberger, Rödenbeck – Kummer, Ibrisagic (1), Langschmidt (1), Möll (3), Jurczyk (1), Bruhn (12/5), Krone, Clemens, Lappe (1), Pieper, Hoischen (4), Langelahn (5).

han

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