Weher Frauen gewinnen gegen Altenhagen

Erfolgsgeschichte geht weiter

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Gestern eine der Besten: Ines Krone. Archivfoto: Gerth

Wehe - Die Erfolgsgeschichte geht weiter: Die Landesliga-Handballerinnen des TuS Wehe haben gestern gegen die TSG Altenhagen-Heepen mit 25:24 (12:10) gewonnen. Beste Werferin mit neun Toren war Neele Bruhn. Der Aufsteiger steht damit weiterhin auf Platz zwei. Altenhagen-Heepen ist Neunter.

„Am Ende des Tages haben wir verdient gewonnen“, bilanziert TuS-Trainer Tobias Lintelmann. Schlüssel zum Erfolg sei wieder die gute Deckung gewesen.

Die Souveränität der vergangenen Wochen habe dieses Mal allerdings ein wenig gefehlt. Das lag auch am Gegner, der nach einem Trainerwechsel unter der Woche bissig auftrat. „Aber wir haben den Kampf angenommen und bis zum Ende gefightet“, sagt Lintelmann.

Zeitstrafe gegen Coach Lintelmann

Die Weherinnen erwischen den besseren Start ins Spiel, liegen nach sieben Minuten mit 4:1 vorn. Aber Altenhagen bleibt dran und geht nach knapp 13 Minuten durch einen Doppelschlag von Katrin Schmale in Führung. Dann verwerfen Neele Bruhn und Ulrike Clemens innerhalb von einer Minute zwei Siebenmeter für den TuS.

Es bleibt knapp. Durch einen erfolgreichen Bruhn-Siebenmeter mit dem Pfiff geht Wehe mit 12:10 in die Pause. Nach der Pause beginnt wieder der TuS besser. Vier Treffer in Folge – 16:12.

Danach fehlte ein wenig die letzte Konsequenz, sagt Tobias Lintelmann. Man sei zu sehr dem Kampf verfallen, habe sich zu oft in die Eins-gegen-Eins-Situationen verbissen und sei vorne nicht geduldig genug gewesen. Die Folge: Zwölf Minuten vor Schluss ist Altenhagen wieder dran. Es steht 18:18.

Die Bielefelder gehen danach zwar nicht mehr in Führung, eine ganz enge Kiste bleibt das Spiel trotzdem. Hektisch wird es nochmal rund 30 Sekunden vor Schluss. Ulrike Clemens wird für ein Foul von den Schiedsrichtern für zwei Minuten vom Feld geschickt. Tobias Lintelmann ist nicht einverstanden mit der Entscheidung, meint, seine Spielerin habe sauber verteidigt – und wird prompt wegen Meckerns mit einer Zeitstrafe gegen die Bank bestraft. „Dabei hab ich noch nicht mal gemeckert“, beschwert sich Lintelmann. Die Entscheidung sei „ein Witz“ gewesen.

Der Sieg der Weherinnen war aber nicht mehr in Gefahr. Der Anschlusstreffer zum 24:25 fällt erst vier Sekunden vor dem Ende.

Weiter geht es für die Weherinnen am 13. Februar mit dem Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten LIT Handball 2.

TuS Wehe: Neuberger, Rödenbeck - Ibrisagic, Langschmidt (3), Bredenkötter, Jurczyk (1), Bruhn (9), Krone (5), Clemens (3), Lappe (1), Pieper (1), Hoischen, Langelahn (2).

han

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