TuS Wehe verliert gegen Tabellenletzten

Rückschlag im Abstiegskampf

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Mit fünf Treffern der beste Werfer eines insgesamt schwachen TuS Wehe: Matthias Clemens (am Ball). Archivfoto: Pollex

Wehe - Es ist, als habe der TuS Wehe zwei Gesichter. Vorvergangenes Wochenende gewann der abstiegsbedrohte Handball-Landesligist hoch gegen den Tabellendritten aus Detmold – dieses Wochenende verlor der Tabellenelfte deutlich gegen den Tabellenletzten: Beim Auswärtsspiel gegen die HSG Handball Lemgo III setzte es eine 21:29 (12:15)-Niederlage.

„Ich bin, ich will nicht sagen geschockt, aber es hat mich mitgenommen“, sagt Marcel Ihlenfeld, Trainer der Handball-Männer. „20 Prozent fehlten – von allen. Das war kollektiv zu wenig.“ Gegen eine personell deutlich besser als zuletzt aufgestellte Lemgoer Mannschaft hatten die grippegeschwächten Weher keine Chance.

Knackpunkt des Spiels waren vier aufeinander folgende Tore der Lemgoer kurz vor der Pause. In der 25. Minute hatte es noch 11:11 gestanden, dann zog Lemgo durch Treffer von Stefan Reker, Lennart Pieper und zweimal Malte Begemann auf 15:11 davon. Die Gastgeber spielten eine starke 6:0-Deckung und konterten die Weher, die das Tor nicht mehr fanden, mit Tempo-Gegenstößen aus.

„Unsere Moral war gebrochen“, sagt Ihlenfeld. „Und dann hatte Lemgo richtig Bock. Wir kamen für den Sieg nie infrage.“

Bereits in der 23. Minute stellten die Schiedsrichter den Weher Jochen Clemens wegen groben Foulspiels mit Rot vom Feld. „Das hat uns immens geschwächt im Innenraum“, sagt Ihlenfeld.

In der zweiten Halbzeit konnte Wehe den Abstand nicht mehr reduzieren. Vielmehr baute Lemgo in den letzten zehn Minuten des Spiels die Führung auf acht Tore aus. Gleichzeitig trafen die Weher ihrerseits das Tor kaum mehr: Am Ende standen 26 Fehlwürfe zu Buche.

Kommenden Sonntag spielen die Weher im nächsten „Schicksalsspiel“, wie es Ihlenfeld nennt. Dann kommt der Tabellenvorletzte HSG Löhne-Obernbeck nach Rahden. Ihlenfeld: „Das wird ein sehr aggressives Spiel. Das kann ich jetzt schon sagen. Da müssen wir den Kampf annehmen.“ Seine Spieler wissen, sie können es besser als gegen Lemgo. Es komme darauf an, hellwach zu sein. „Es ist halt Abstiegskampf. Mund abwischen – weitermachen.“

TuS Wehe: Kröger, Hartlage – Hesse (1), Wegner (2), J. Clemens (3), Lohmeier (2), Tinnemeier (2), Sprado (1), M. Clemens (5), Hensel (2), J. Bruhn (3), A. Ihlenfeld, F. Bruhn.

han

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