Landesliga-Handballer verlieren unglücklich gegen Nettelstedt II / Entscheidung über Klassenerhalt vertagt

Wehe muss weiter zittern

An den Fans lag es nicht, dass die Weher verloren. „Es waren mehr Auswärtsfans von uns als Heimfans da“, freute sich Trainer Marcel Ihlenfeld über die Unterstützung. Dafür gab es Applaus. - Foto: po

Wehe - Die Handball-Männer des TuS Wehe haben die Chance, den Klassenerhalt in der Landesliga perfekt zu machen, verpasst. Das Team von Trainer Marcel Ihlenfeld verlor nach guter Leistung unglücklich mit 27:28 (11:11) auswärts beim TuS Nettelstedt II. Die Weher führten lange und kassierten den Knockout erst Sekunden vor Schluss. „Das hat mich gewurmt“, sagt Ihlenfeld. „Vom Spielverlauf hätten wir den Sieg verdient gehabt. Wir haben 55 Minuten lang super Handball gespielt.“

Zwar verloren auch die beiden Tabellenletzten HSG Lemgo III und und HSG Löhne-Obernbeck. Es besteht allerdings rechnerisch über eine Regelung des direkten Vergleichs weiterhin eine Chance, dass eines der Teams noch den Platz mit den Wehern tauscht. Auch der am Sonnabend siegreiche TuS Eintracht Oberlübbe steckt noch mitten im Abstiegs-Vierkampf.

Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen. Die Nettelstedter führten zwar zwischenzeitlich mit drei Toren (8:5, 19. Minute), die Weher konnten das Spiel aber drehen. Zum Schluss der ersten Hälfte habe sein Team dann „ein bisschen gepennt“, sagt Ihlenfeld. So ging es mit 11:11 in die Pause. Die zweite Halbzeit ging nahezu komplett an Wehe, das diszipliniert verteidigte und vorne auf eine gute Trefferquote kam. Matthias Clemens war mit neun Toren bester Werfer seines Teams. Die Weher führten lange mit drei Toren Abstand.

Dann brach allerdings die Schlussphase an und mit einem Mal war Nervosität drin im Weher Spiel. In der 57. Minute glich Nettelstedt aus, eine Minute später führten die Gastgeber, ehe Matthias Clemens 30 Sekunden vor Ende noch einmal ausglich.

Etwa 15 Sekunden später entschied der Schiedsrichter auf Zeitstrafe gegen Clemens und die Nettelstedter schafften nur Sekunden vor dem Ende in Überzahl den Siegtreffer durch Jan Schröder.

Trotz des unglücklichen Ausgangs „überwiegt ein bisschen das Positive“, sagt Ihlenfeld. „Wenn wir so spielen, mache ich mir keine Sorgen, dass wir den Klassenerhalt schaffen.“ Am kommenden Sonntag will Ihlenfeld mit seiner Mannschaft vor heimischer Kulisse Nägel mit Köpfen machen: Dann kommt die SG Bünde-Dünne in die Rahdener Halle.

TuS Wehe: Kröger, Hartlage – Hesse (1), Wegner (5), Lohmeier (3), Tinnemeier, Sprado (2), Clemens (9), Hodde, Hensel, J. Bruhn (3), A. Ihlenfeld (4), F. Bruhn - han

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