Dielingens Trainer bleibt nach Niederlage cool

„War klar, dass wir mal verlieren“

Dielingens Ephraim Pieper (r., hier im Duell mit Jan Kampe vom SSV Pr. Ströhen) verletzte sich gegen den FC Lübbecke. - Foto: Pries

Dielingen - „Es war klar, dass wir irgendwann mal ein Spiel verlieren würden“, sagt Wolfgang Hagedorn, Trainer beim Fußball-A-Ligisten TuS Dielingen. Am Ostermontag hatte sein Team gegen den FC Lübbecke mit 1:4 verloren und seine zweite Saison-Niederlage hinnehmen müssen. „Wir konnten nicht erwarten, dass wir nur mit einem Unentschieden und einer Niederlage durch die Saison kommen.“

Bereits in den vergangenen Wochen hatten die Dielinger eher mäßige Spiele abgeliefert. Gegen BW Oberbauerschaft (3:0) und den SSV Pr. Ströhen (2:0) reichte das. Gegen Lübbecke nicht. Gegen den FCL scheiterten die Dielinger unter anderem an einer mangelhaften Chancenverwertung. Die Hagedorn-Elf führte bereits mit 1:0 durch ein Tor von Christian Wüppenhorst, Marco Stagge hatte etwas später das 2:0 auf dem Fuß – aber vergab. Hagedorn tippt, dass das Spiel gelaufen gewesen wäre, hätte Stagge getroffen.

Kein Schlendrian eingeschlichen

Stattdessen glich Mustafe Halili noch vor der Pause für die Lübbecke aus. In der zweiten Halbzeit schenkten die Dielinger das Spiel her, verursachten unter anderem zwei Elfmeter, die Michael Swierczewski versenkte.

Trotz der Niederlage bleibt Hagedorn ganz entspannt. Nein, sagt er, er glaube nicht, dass sich ein Schlendrian in seine erfolgsverwöhnte Mannschaft eingeschlichen habe. Viele Teams seien mit Problemen in die Rückrunde gestartet. Die Witterungsverhältnisse seien nicht gerade optimal. Hagedorn: „Ich hoffe, dass die Plätze bald besser werden.“

Verletzten-Welle beim Tabellenführer

Zu kämpfen haben die Dielinger derzeit auch mit einer Welle an Verletzten. Für Offensivmann David Schmidt (Schlüsselbeinbruch) wie für Artur Seibel (Knöchelverletzung) ist die Saison wohl vorzeitig beendet, Kapitän Stefan Lekon fehlt derzeit wegen eines Bänderrisses.

Im Spiel gegen Lübbecke gab es dann die nächsten schlechten Nachrichten: Marcus Wessel erlitt eine Zerrung im Oberschenkel, fällt am kommenden Wochenende wohl aus. Laut Hagedorn definitiv fehlen werden auch Ephraim Pieper, der sich an den Bändern verletzte, sowie der jetzt Gelb gesperrte Andre Sporleder. Noch macht sich Hagedorn aber keine ernsthaften Sorgen. Einen 14- oder 15-Mann-Kader werde er zusammenbekommen.

Die meisten Verletzungen sollten in zwei bis drei Wochen geheilt sein. Für die vielen ab Mitte April anstehenden Nachholspiele unter der Woche kann der Trainer dann wieder mit einem breiten Kader planen. „Die schwierigen Spiele kommen erst noch“, sagt Hagedorn. „Da brauchen wir alle.“ - han

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