Vorgabe zur „Fair-Play-Liga“ beim Jugendfußballturnier des TuS Stemwede umgesetzt/TuSpo Rahden triumphiert bei E-Junioren

Anfeuern erlaubt – mit Abstand aus der Fan-Zone

+
Arm in Arm: Dielingens F-Junioren vor dem Anpfiff.

Stemwede - Die Eltern und Zuschauer nicht mehr direkt am Spielfeld – daran wird man sich im jüngeren Jugendfußballbereich gewöhnen müssen. Umgesetzt wurde die Vorgabe zur so genannten „Fair-Play-Liga“ jetzt beim Jugendfußballturnier des TuS Stemwede um den „Stemmieboy-Cup“.

„Für die Turniere der E- unf F-Junioren am Sonntag haben wir Fan-Zonen eingerichtet. Und das hat gut geklappt“, berichtet Jens Timmermann. Der Jugendobmann des TuS Stemwede und sein Helferteam konnten diesbezüglich wichtige Erfahrungswerte sammeln, denn in den Meisterschaftsspielen dieser Saison wird die Fan-Zone bei den E- und F-Junioren sowie Mini-Kickern zur festen Vorgabe.

Ziel ist es, „das Fußballspiel an die Kinder zurückzugeben“, wie der Vorsitzender des Lübbecker Kreis-Jugendausschusses, Thomas Ehrich, jüngst beim Staffeltag erklärte. Die Spiele der Jüngsten sollen dadurch ruhiger und geordneter ablaufen, wobei Ehrich positive Rückmeldungen aus anderen Kreisen erhalten habe. Ein Eindruck, den die Stemweder am vergangenen Wochenende im Rahmen ihres Turniers bestätigten.

Auch für das Spaß-Turnier der Minis war die Einrichtung der Fan-Zone auf dem Sportplatz in Wehdem angedacht. „Wir haben dies jedoch nicht angewandt, weil sich einige Minis gewünscht haben, dass ihre Eltern am Spielfeld stehen können“, berichtet Michael Quebe, der den Stemweder „Minis“ die ersten Fußball-Schritte beibringt. Bei den Jüngsten stand ohnehin der Spielspaß im Vordergrund.

Mehr Ehrgeiz war schon bei den E-Junioren im Spiel. Hier triumphierten nach einem spannenden Turnier die Talente des TuSpo Rahden knapp vor dem Nachwuchs des VfB Fabbenstedt. Die von Maic Menz, Albert Gerber und Christopher Davies trainierten Rahdener spielten gegen Holzhausen/Börninghausen (2:0), Fabbenstedt (1:1), Preußen Espelkamp (2:2) und benötigten im letzten gegen Stemwede einen hohen Sieg, um noch Platz eins zu erobern, und das gelang mit einem 5:0-Erfolg. Als nächstes wollen die Rahdener E-Junioren am Samstag beim VGH-Cup in Wagenfeld antreten.

Gespielt wurde in Wehdem parallel auf zwei Spielfeldern. „Entsprechend viel war los“, freute sich Jens Timmermann über insgesamt elf Mannschaften bei E- und F-Junioren. Angefeuert wurden die Spieler von Eltern, Oma und Opa – aus der einige Meter vom Spielfeld entfernten „Fan-Zone“, was der guten Stimmung keinen Abbruch tat.

„Wir haben von den Eltern ein positives Feedback bekommen. Das liegt sicherlich auch daran, dass wir das Turnier am Sonntag kompakt gehalten haben, so dass nicht der komplette Tag für Fußball drauf ging“, so Timmermann weiter. Bei der Umsetzung des „Stemmieboy-Cup“ erhielt er viel Unterstützung von Eltern und Vereinsmitgliedern, die sich u.a. als Schiedsrichter zur Verfügung stellten.

Letzteres wird sich in Zukunft übrigens auch ändern, denn in einem weiteren Schritt zur „Fair-Play-Liga“ „schiedsen“ die Kinder ihre Spieler selber.

ag

Autostudien mit nachwachsenden Rohstoffen

Autostudien mit nachwachsenden Rohstoffen

Honey als Känguru, Kakerlakenregen und viele Tränen: Tag elf im Dschungelcamp

Honey als Känguru, Kakerlakenregen und viele Tränen: Tag elf im Dschungelcamp

Drei Hundewelpen aus verschüttetem Berghotel geborgen

Drei Hundewelpen aus verschüttetem Berghotel geborgen

Die Staatskarossen der US-Präsidenten

Die Staatskarossen der US-Präsidenten

Kommentare