Vorfreude auf das Oppendorfer Sportfest mit zwei Fußball-Highlights

Westfalenligist Herford und Ronzettis Zweitliga-Frauen

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Zweitliga-Spielerin mit Stemweder Fußball-Wurzeln: Giustina Ronzetti (r.). Ihr Team vom Herforder SV bestreitet ein Freundschaftsspiel in Oppendorf, wo man hofft, dass die Lokalmatadorin am 25. Juli auch mit dabei ist.

Oppendorf - Von Andreas Gerth. Das bekannte „Dreier-Blitzturnier“, diesmal mit Westfalenligist SC Herford, Oldenburgs U19 und dem Landesligisten VfL Oythe, und die Frauenmannschaft des Herforder SV aus der 2. Bundesliga: Das Sportfest des TuS Oppendorf kann 2015 sogar mit zwei Fußball-Highlights aufwarten. Umso größer ist die Vorfreude in Oppendorf sowie rund um den Stemweder Berg auf das Sportfest vom 23. bis 26. Juli.

Die Oppendorfer um Fußballobmann Uwe Klasing haben sich wieder etwas einfallen lassen. Waren es im vergangenen Jahr Sieger TuS Sulingen, TuS Tengern und Werder Bremens U21, die den Zuschauern auf dem Oppendorfer Sportplatz höherklassigen Fußball präsentierten, kommen diesmal der westfälische Westfalenligist SC Herford, VfL Oythe (Vizemeister der Landesliga Weser-Ems) und die Oldenburger U19 (Regionalliga) nach Oppendorf. Dabei darf man sicherlich nicht zuletzt auf den SC Herford gespannt sein, der die Saison in der 6. Liga unter der Regie von Trainer Sascha Cosentino als Tabellenvierter abschloss. Das „Blitzturnier“ bildet am Sonntag, 26. Juli, ab 15.30 Uhr den abschließenden Höhepunkt des Sportfestes.

Am Samstag, 25. Juli, sind die Zweitliga-Frauen des Herforder SV in Oppendorf zu sehen. Sie bestreiten im Rahmen des Sportfestes ein Freundschaftsspiel gegen TSG 07 Burg Gretesch. Der Anstoß ist für 17 Uhr geplant. Die TSG stellt die klassenhöchste Mannschaft im Osnabrücker Kreis (Regionalliga Nord) und hat im vergangenen Jahr zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Niedersachsenpokal gewonnen. Also genau der richtige Sparringspartner für den Herforder SV, der nach einem „Abenteuerjahr“ in der 1. Frauen-Bundesliga nun wieder in Liga zwei spielt – mit der Stemweder Lokalmatadorin Giustina Ronzetti.

Die 23-jährige Stürmerin, die mit dem Fußballspielen beim FC Oppenwehe und SV Friesen Lembruch begann, spielt seit 2011 für den Herforder SV und war maßgeblich am Bundesliga-Aufstieg vor einem Jahr beteiligt. Im Spiel gegen den FSV Gütersloh Ende Mai 2014 zog sie sich einen Kreuzbandriss zu, so dass die Mannschaft fast die komplette Hinrunde in der ersten Liga auf sie verzichten musste. Mit strenger Disziplin und eisernem Willen kämpfte sie sich wieder zurück und lief – fast auf den Tag genau sechs Monate nach der Verletzung – wieder für die Herforderinnen auf.

Nach Comeback den

Vertrag verlängert

Im Mai hat die Torjägerin ihren Vertrag beim HSV verlängert. Entscheidend hierfür sei für Ronzetti gewesen, dass der Verein rund um Trainer Jürgen Prüfer, trotz des Werbens anderer Vereine aus der ersten Frauen-Bundesliga, ihr Perspektiven für die eigenen Weiterentwicklung in Herford aufgezeigt hat.

So dürfte die 23-Jährige das kommende Jahr auch als Chance ansehen, nach der schweren Verletzung sportlich wieder voll zurück zu kommen und in der neu geformten Mannschaft eine Führungsposition zu übernehmen. Ein bisschen davon könnte nun auch in Oppendorf zu sehen sein.

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