Voltigieren: Platz vier bei Deutschen Jugendmeisterschaften/Kreative Kür

Döhnert glänzt im Einzel und feiert mit dem Team

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Schon das Dabeisein bei den „Deutschen“ war ein außergewöhnlicher Erfolg: Oppendorfs Juniorteam turnte sich auf Platz 18.

Münchehofe/Stemwede - Dass Nathalie Döhnert zu den besten Einzelvoltigierern Westfalens gehört, ist längst kein Geheimnis mehr. Nun aber hat sich die Sportlerin vom Reit- und Fahrverein Wehdem-Oppendorf auch in die Deutsche Spitze geturnt.

Auch eine Einzelvoltigiererin braucht ein starkes Team: Nathalie Döhnert auf Hendrikx mit Antje Döhnert an der Longe.

Bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften in Münchehofe in Brandenburg wurden Nathalie Döhnerts Leistungen von den Kampfrichtern mit einem fabelhaften vierten Platz belohnt, wobei sie den Bronzerang nur knapp verfehlte. Auch das Juniorteam des RFV Wehdem-Oppendorf hatte den Sprung zum Bundesentscheid vor den Toren Berlins geschafft, was allein schon als außergewöhnlicher Erfolg zu werten ist. Dort belegte die Perspektivmannschaft aus Westfalen Platz 18 und ließ dabei immerhin fünf andere Gruppen hinter sich. Für die Stemweder ein Grund zum Feiern und zudem einer, um auf die eigene Trainingsarbeit stolz zu sein.

Wie weit es damit nach oben gehen kann, zeigte nun Nathalie Döhnert. Ihre Paradedisziplin ist das Einzelvoltigieren, doch ohne ein starkes Team geht es auch hier nicht. Antje Döhnert an der Longe und die Ruhe von Voltipferd „Hendrikx“ waren für Nathalie Döhnert weitere Trumpfkarten im Wettbewerb mit Deutschlands besten Juniorinnen. Außerdem hatte sie in Münchehofe die uneingeschränkte Unterstützung ihrer Vereinskolleginnen sowie des mitgereisten Vereinsvorsitzenden Hartmut Wilking im Rücken.

Die Basis zu ihrem famosen Abschneiden legten Nathalie und Antje Döhnert mit Hendrikx in der Pflicht – die gelang und sorgte für das nötige Selbstvertrauen. Als die Oppendorferin anschließend mit einer gut geturnten und ausdrucksstarken Vorstellung auch in der ersten Kür zu überzeugen wusste, deutete sich an, dass es für eine vordere Platzierung reichen könnte.

Doch dafür sind bei einer hochwertigen Meisterschaft auch Beharrlichkeit und Konstanz gefordert. Immerhin galt es am Samstag und Sonntag noch eine weitere Pflicht und ein weiteres Kürprogramm zu zeigen – und wer nur einmal patzt, wird gnadenlos nach hinten durchgereicht.

Ihre kreative und mit sportlichen Schwierigkeiten gespickte Kür ist Döhnerts Stärke. Auch diesmal konnte sie viele Punkte sammeln und sogar noch Boden gut machen für die Gesamtwertung. Die Kampfrichter sahen die Stemwederin mit ihrer Kür sogar auf Platz drei und zeichneten sie mit der Wertnote 8,136 aus.

Fast noch Sprung

auf Bronzerang

Mit diesem starken „Finish“ wäre Nathalie Döhnert fast noch der Sprung auf den Bronzerang in der Gesamtwertung gelungen. Letzteren konnte Stephanie Ostermaier vom Landesverband Bayern hauchdünn mit 7,566 zu 7,552 gerade so ins Ziel retten. Siegerin und neue Deutsche Meisterin wurde Sophie Hofmann (8,084) vor Chiara Congia (7,894), beide aus dem Landesverband Rheinland-Pfalz.

Für Nathalie Döhnert ist es altersbedingt das letzte Jahr in dieser Altersklasse und zugleich ein grandioser Abschluss, zu dem in Münchehofe vor den Toren Berlins auch das Oppendorfer Juniorteam beitrug. Nach der Pflicht (5,794) und der ersten Kür (6,413) drehte das Team mit Antje Döhnert an der Longe und dem Mannschaftspferd No Doktors in der zweiten Kür noch einmal auf. Entsprechend groß war die Freude über eine sehr gut geturnte Kür, die mit der Wertnote 6,800 belohnt wurde. In der Gesamtwertung bedeutete dies Platz 18 mit 6,281 Punkten.

tah/ag

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