Voltigieren: Nathalie Döhnert Westfalenmeisterin, Junior-Team auf Platz zwei

RFV Wehdem-Oppendorf feiert mit Freudentränen

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Sauber geturnt und ausdrucksstark: Das Oppendorfer Junior-Team bot den Zuschauern in Münster eine starke Kür, die mit Platz zwei belohnt wurde.

Münster/Stemwede - Die Voltigierer des Reit- und Fahrvereins Wehdem-Oppendorf kommen aus dem Feiern kaum heraus. Nach den jüngsten Erfolgen bei den Qualifikationsturnieren, dem Sieg im M-Team-Cup und dem ausgezeichneten Auftritt von Eileen Siekmeier bei den Deutschen Meisterschaften gab es nun den nächsten Grund für Freudentränen: Nathalie Döhnert hat bei den Westfälischen Junioren-Meisterschaften in Münster den Titel gewonnen, das Juniorteam der Wehdem-Oppendorfer wurde Zweiter.

Nach der Rückkehr aus Münster, wo die Meisterschaften der Junioren im Rahmen der Westfalenwoche absolviert wurden, wurde die neue Westfalenmeisterin samt Longenführerin Antje Döhnert und „Hendrix“ von vielen Vereinsmitgliedern an der Reithalle in Oppendorf empfangen und gefeiert. Nicht geringer war die Freude um das Juniorenteam mit Volti-Pferd „Noddy“, der die Mannschaft in Münster zu Platz zwei getragen hatte. Doch damit nicht genug: Sowohl Einzelstarterin Nathalie Döhnert als auch das Oppendorfer Team dürfen nach ihrer Nominierung jetzt auch bei den Deutschen Meisterschaften an den Start gehen.

Nominiert für

Deutsche Meisterschaft

Vor der kollektiven Freude lag jedoch ein harter Weg, der in Münster mit der Verfassungsprüfung begann. Während Nathalie Döhnert und ihr Hendrix sowie die Mannschaft mit Noddy diese passierten, hatte Einzelstarterin Amara Samuel vom RFV Herbern Pech. Doch die Oppendorfer halfen ihrer westfälischen Kollegin und ermöglichten ihr den Start auf Hendrix. Amara Samuel wusste diese Chance zu nutzen und schloss die Meisterschaft in Münster auf Platz sieben und ebenfalls mit der Fahrkarte zur „Deutschen“ ab.

Noch besser aber lief es in Münster für die Oppendorferinnen. Nathalie Döhnert legte die Basis zu ihrem Titelgewinn gleich am ersten Wettkampftag in der Pflicht sowie mit einer selbstbewusst geturnten, kreativen Kür, die ihr die zwischenzeitliche Führung einbrachte. Auch am Sonntag in der abschließenden und entscheidenden Kür hielten die Nerven. Trotz starker Konkurrenz verteidigte Nathalie Döhnert den ersten Platz, und schon bei der Durchsage ihrer Wertnote gab es im Lager der Oppendorfer Freudenschreie.

Offenbar genau der richtige, zusätzliche Motivationsschub, denn danach gaben auch die Mannschaftsvoltigierer noch einmal alles. Den Oppendorfern gelang die zweite Kür noch besser als die erste und noch im Zirkel war die Freude darüber kaum zu bremsen.

Die Erleichterung, dem Druck standgehalten, Platz zwei und die Vizemeisterschaft verteidigt zu haben, war ebenfalls enorm. Erst recht als die Nominierungen für Deutschen Junioren-Meisterschaften bekannt gegeben wurden – für die Voltigierer des RFV Wehdem-Oppendorf vielleicht ja die nächste Gelegenheit für Freudentränen.

ag/tah

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