Voltigieren: Eileen Siekmeier im erlesenen Starterfeld beim CVIO in Verden

Platz neun und ein außergewöhnliches Erlebnis

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Höchstschwierigkeiten mit einem Lächeln im Gesicht: Für Eileen Siekmeier war die Teilnahme am CVIO in Verden ein Erlebnis. Mit Hendrikx wurde sie Neunte in der Norka-Trophy.

Verden/Stemwede - Eileen Siekmeier ist als erfolgreiche Einzelvoltigiererin schon viel herumgekommen. Doch die Einladung und Teilnahme am CVIO in Verden bedeutete auch für die Aktive vom Reit- und Fahrverein Wehdem-Oppendorf ein außergewöhnliches sportliches Erlebnis. Dort wurde die 20-jährige Sportstudentin einmal mehr von Longenführerin und Trainerin Antje Döhnert sowie Verlasspferd Hendrikx unterstützt.

Zu dieser Ehre kam Eileen Siekmeier recht unverhofft. Erst drei Wochen vor dem Turnier erhielt sie die Einladung und damit die Starterlaubnis für das internationale Meeting in Verden, wo sie für den nationalen Wettbewerb, der Norka-Trophy, benannt wurde. Teilnehmer dieser Prüfung sind ausschließlich Voltigierer, die im vergangen Jahr bei der Deutschen Meisterschaft zu den Top 15 gehörten oder im Juniorenbereich auf der Longlist für die WM stehen.

Intensives Training und

Organisationsaufwand

Mit Eileen Siekmeier waren natürlich auch Longenführerin und Trainerin Antje Döhnert sowie Sportpartner Hendrikx in Verden dabei, für die diese Nominierung noch einmal intensives Training und hohen Organisationsaufwand bedeutete. In Verden begann das Turnier nämlich schon am Mittwoch mit der Verfassungsprüfung der Pferde und zog sich anschließend über vier weitere Tage bis Sonntag hin.

Das Trio aus Oppendorf konnte sich am Freitag in der ersten Kür den zehnten Platz sichern – mit Luft nach oben, so der Eindruck von Siekmeier und Döhnert. Dies bestätigte die Einzelvoltigiererin des RFV Wehdem-Oppendorf dann auch am Sonntag im Finalumlauf und kämpfte sich im Gesamtergebnis noch auf Platz neun vor. Nicht unwesentlich hat sie dies ihrem absoluten Verlasspferd Hendrikx zu verdanken, der sie sicher durch alle Prüfungen trug. Ein weiterer wichtiger Mosaikstein ist Trainerin Antje Döhnert, die ihr sehr viel Sicherheit vermittelte.

Zu den Dreien gesellte sich ab Donnerstag noch Lukas Klouda aus Tschechien. Er ist mehrfacher tschechischer Meister im Einzelvoltigieren und verbuchte schon viele gute Platzierungen bei Europameisterschaften und Weltmeisterschaften. Er ging kurzfristig auf Hendrikx im internationalen Wettbewerb an den Start, da ihm sein Pferd nicht zur Verfügung stand. Für Antje Döhnert ein spannendes Erlebnis, so spontan das erste Mal international zu starten. Und auch hier überzeugten sie. Hendrikx

Döhnert und Hendrikx

helfen Tschechen Klouda

sammelte Pferdenoten, von denen manch ein Longenführer nur träumen kann, und verhalf somit in drei Umläufen Lukas Klouda auf den zehnten Platz.

Für die Oppendorfer wohl eines der bislang größten und wertvollsten Erlebnisse, das sie noch lange in Erinnerung behalten werden. Viel Zeit zum Genießen bleibt ihnen aber nicht, denn schon am Mittwoch nächster Woche steht die Abfahrt zur Deutschen Jugend Meisterschaft in Krumke (Sachsen-Anhalt) an. Hier wird Antje Döhnert mit ihrem Junior-Team und Teampferd „No Doktors“ an den Start gehen – die nächste große Herausforderung für die „Voltis“ des RFV Wehdem-Oppendorf.

tah/ag

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