Volleyball: Zwei Meisterschaften schon perfekt / Pr. Ströhen vor Abstieg

Rahden will das „Triple“

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Carolin Wickemeyer (r.) steigt am Netz hoch – und mit der SG Holzhausen/Rahden auf.

Wehdem - Von Maik Hanke. Die Spielgemeinschaften Levern/Rahden und Holzhausen/Rahden sind in ihren Volleyball-Klassen in dieser Saison das Maß aller Dinge. In den Bezirksligen haben die Mannschaften ihre beiden Meistertitel schon sicher, Levern/Rahden I soll in der Landesliga der Männer am kommenden Wochenende nachziehen. Die Frauen des SSV Pr. Ströhen stehen hingegen kurz vor dem Abstieg.

Über den Meistertitel in der Bezirksliga und den Aufstieg in die Landesliga konnten die Volleyballerinnen der SG Holzhausen/Rahden am vergangenen Sonnabend jubeln. Die Mannschaft verbuchte beim direkten Verfolger OTSV Pr. Oldendorf II mit einem 3:1 (25:17, 25:11, 21:25, 25:16) den 13. Sieg im 13. Spiel.

Eine starke Teamleistung sei in dieser Saison der Schlüssel zum Erfolg gewesen, berichtet Spielerin Julia Ovesiek. Ausfälle wurden gut kompensiert; jeder konnte sich mal hervortun.

Die Meisterschaft und den Aufstieg in die Landesliga haben auch die Bezirksliga-Männer der SG Levern/Rahden II perfekt gemacht. Gegen einen unerfahrenen Gegner 1. VC Minden III hatten die Levern/Rahdener wenige Probleme, berichtet Spielertrainer Bernd Harrmann. Am Ende stand es 3:0 (25:22, 25:20, 25:20).

Das Spiel gegen Minden war nur noch Formsache. Das echte Meisterschaftsspiel ging schon am Wochenende zuvor gegen den direkten Verfolger TuS Knetterheide über die Bühne. „Ein hochklassiges Spiel“, sagt der Leverner Harrmann.

Der Spielertrainer ist froh über den Aufstieg, die Bezirksliga sei eine „wilde Liga“ gewesen. Es klaffe eine große Lücke zwischen den ambitionierten und weniger ambitionierten Teams.

Eine Meisterfeier gab es am Wochenende noch nicht. Die wird am 5. März nachgeholt. Dann will das Team zusammen mit der ersten Mannschaft feiern, die bis dahin den Meistertitel in der Landesliga – und den Aufstieg in die Verbandsliga – schaffen soll. Für die Volleyball-Sparte des TuSpo Rahden würde das quasi das Titel-„Triple“ bedeuten.

Am vergangenen Sonnabend gewann die SG Levern/Rahden I gegen das Tabellenschlusslicht VfB Gorpsen-Vahlsen problemlos mit 3:0 (25:18, 25:21, 25:14). Kommenden Sonnabend geht es gegen den SC Halle. Sollten die Levern/Rahdener nicht gewinnen, droht am 5. März ein Endspiel gegen den Tabellenzweiten TuS Eintracht Minden.

Die Volleyballerinnen des SSV Pr. Ströhen stehen derweil vor dem Abstieg in die Bezirksklasse. Die Bezirksliga-Frauen um Spielertrainerin Claudia Böhne verloren am Sonnabend das direkte Duell gegen den Konkurrenten im Abstiegskampf, 1. VC Minden II, knapp mit 2:3 (11:25, 25:23, 25:23, 13:25, 12:15). Damit hat die Mannschaft den Klassenerhalt nicht mehr in der eigenen Hand.

Die SSV-Frauen gingen hochmotiviert ins Spiel, berichtet Spielerin Sarah Lohmeier. Der erste Satz lief allerdings nicht gut. Der Gegner setzte die Mannschaft mit starken Angriffen unter Druck und gewann diesen Satz deutlich mit 25:11. Aber die Pr. Ströherinnen rappelten sich auf und zeigten im zweiten Satz ihr Können.

Lohmeier fordert:

Herz über Kopf

Durch eine starke Angaben-Serie von Tanja Döpke ging der Satz an die Pr. Ströherinnen (25:23).

„Im dritten Satz hat der SSV Pr. Ströhen dann gezeigt, weshalb er in der Bezirksliga spielt“, teilt Lohmeier mit. Ihre Mannschaft habe mit Herz gespielt, einen starken Block aufgeboten und viele Punkte dank der treffsicheren Angriffe von Claudia Böhne erzielt. Pr. Ströhen gewann den Satz mit 25:23 und drehte das Spiel.

Im vierten Satz kamen Mindenerinnen zurück. Durch langatmige Spielzüge war bei Pr. Ströhen für einen Moment die Luft raus, berichtet Lohmeier. Das nutzten die Gegnerinnen und entschieden den Satz mit 25:13 für sich. Ein Entscheidungssatz musste her. Die Ströherinnen kämpften bis zum Ende, unterlagen aber mit einem Rückstand von drei Punkten.

In den kommenden Spielen wolle die Mannschaft noch einmal versuchen, den Kopf abzuschalten und mit dem Herzen zu spielen, sagt Lohmeier. Ob die Mannschaft in der Bezirksliga bleiben darf, hat sie aber nicht mehr in der Hand. Minden steht in der Tabelle vor Ströhen und hat noch zwei Spiele weniger auf dem Konto.

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