Volleyball: SSV Pr. Ströhen kann feiern, Enttäuschung bei SG Holzhausen/Rahden

„Ciao Bezirksklasse, hallo Bezirksliga“

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Knappe Niederlage im Spitzenspiel: Mara Krämer (r.) musste sich mit der SG Holzhausen/Rahden gegen Halle mit 2:3 geschlagen geben. Ein Dämpfer für die Aufstiegshoffnungen.

Rahden - Jubel bei den Frauen des SSV Pr. Ströhen, Enttäuschung bei der SG Levern-Rahden und SG Holzhausen/Rahden: Bei den heimischen Volleyballern lagen die Emotionen am vergangenen Wochenende weit auseinander.

„Ciao Bezirksklasse und Hallo Bezirksliga!“ So haben die Spielerinnen des SSV Pr. Ströhen den drittletzten Spieltag überschrieben, an dem sie vorzeitig Platz eins und den damit verbundenen Aufstieg perfekt machten. Dazu bedurfte es im Derby gegen den TuS Stemwede eines Dreiers, den man mit 25:19, 25:19 und 25:20 dann auch sicher eintütete.

Der erste Satz lief ganz nach den Vorstellungen des SSV. Durch eine gute Annahme und ein variables Zuspiel konnte der Tabellenführer das Tempo vorgeben und druckvolle Angriffe aufbauen. Im zweiten Durchgang geriet der Favorit mit 5:9 in Rückstand, doch eine gute Aufschlagserie von Karen Westerkamp ließ daraus eine 12:9-Führung werden, die Pr. Ströhen mit 25:19 ins Ziel brachte. Jetzt fehlte dem Team mit Claudia Böhne, Kristin Cording, Alejandra Feldmann, Karen und Kirsten Westerkamp, Rebecca Heitmann, Carolin Klostermeyer, Lea Möller, Dajana Pfeifer, Sabrina Recker und Tanja Rose nur noch ein Satzgewinn, um Sieg und Aufstieg perfekt zu machen. Am Ende eines ausgeglichenes Satzes behielt der SSV die Nerven – und konnte feiern.

Ganz anders die Stimmung bei den Frauen der SG Holzhausen/Rahden, die am Samstag in eigener Halle das Spitzenspiel in der Bezirksliga gegen den SC Halle knapp mit 2:3 verloren und nun wie schon im Vorjahr den Aufstieg zu verpassen drohen. Den ersten Satz konnten sich die Gastgeberinnen mit 25:23 sichern, doch danach schlichen sich vermehrt Fehler in der Absprache ein. Auch im Angriff konnte man sich gegen den starken Block der Gäste nicht mehr durchsetzen. Halle holte sich die Sätze zwei und drei mit 25:15 und 25:14.

Bei Ann-Kathrin Schierbaum und Co. war nun der Kampfgeist geweckt. Immer wieder konnte man mit gezielten Angriffen die Lücken finden und den Gegner aus dem Konzept bringen. Verdient ging der vierte Durchgang mit 25:20 an die SG. Im Tiebreak geriet Gastgeber Holzhausen/Rahden dann aber durch eine starke Angabenserie schnell mit fünf Punkten in Rückstand. Trotz vollem Einsatzes zog man mit 7:15 den Kürzeren, konnte aber immerhin einen Punkt als Trostpflaster mitnehmen.

Ebenfalls eine 2:3-Niederlage gab es in der Frauen-Bezirksliga für den TV Levern, was aus Sicht des Tabellenletzten durchaus als kleiner Erfolg zu werten ist. Das Team von Bärbel Harrmann startete gegen den SV Ubbedissen furios und holte sich die ersten beiden Sätze mit 25:20. Das Blatt wendete sich als Levern den dritten Satz knapp mit 23:25 abgab. Ubbedissen holte sich auch die folgenden Sätze mit 25:15 und 15:7, doch Absteiger TV Levern blieb immerhin der erste Punktgewinn der Saison.

In der Männer-Landesliga muss die SG Levern-Rahden ihre Aufstiegshoffnungen vorzeitig begraben. Der Tabellendritte verlor unerwartet gegen den TuS Asemissen mit 21:25, 13:25, 25:13 und 24:26 und hat nun keine Chance mehr auf einen der Aufstiegsplätze.

ag

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