Volleyball: SSV-Frauen nehmen Niederlage mit Humor/SG Levern-Rahden siegt

„Knapp daneben ist auch vorbei“

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Die Angriffe des Tabellenführers (hier mit Valentina Kenschner) waren im Endeffekt zu druckvoll für den SSV Pr. Ströhen – trotz des Maskottchens im Basketballkorb.

Pr. Ströhen - „Knapp daneben ist auch vorbei.“ Die Volleyball-Frauen des SSV Pr. Ströhen nahmen die Niederlage am Samstag in eigener Halle gegen die SG Holzhausen/Rahden mit einem lockeren Spruch hin. Kein Wunder, denn im Bezirksliga-Duell zwischen dem Aufsteiger und aktuellen Tabellenletzten (SSV) und dem Spitzenreiter (SG) hatten sich die Gastgeberinnen ohnehin nicht viel ausrechnen dürfen.

Durchpusten: Daniel Kopp hat mit der SG den nächsten Sieg geholt.

Angesichts dieser Konstellation verkaufte sich der Außenseiter sehr ordentlich. „Wir kommen immer besser ins Spiel und lernen mit dem Tempo in der Bezirksliga mitzuhalten. Annahme und Sicherung haben sich verbessert, damit kann der Zuspieler auch die Angreifer besser in Szene setzen. Ganz wichtig wäre jetzt mal ein Sieg für das Selbstvertrauen“, erklärt SSV-Spielertrainerin Claudia Böhne.

Sie und ihr Team hielten im Altkreis-Derby erstaunlich gut mit. Der erste Satz verlief bis zum 20:20 auf Augenhöhe, erst danach konnte sich der Gast mit 25:23 durchsetzen. Den zweiten Durchgang gestaltete die SG mit Lisa Dreßel, Ann-Kathrin Schierbaum und Valentina Kenschner mit 25:18 ein wenig klarer. Spannend wurde es dann noch einmal im dritten Satz, in dem die Pr. Ströherinnen eine Aufholjagd starteten und bis auf 22:22 herankamen. Den Sack machte dann aber der Tabellenführer zu.

Im Kreispokal mussten die SSV-Frauen ebenfalls in eine Niederlage einwilligen. „Auch das war eine knappe Geschichte“, meinte Claudia Böhne nach dem 15:25, 25:22, 23:25 und 18:25 gegen den BTW Bünde. Hier hat überraschend die zweite Mannschaft des SSV das Halbfinale erreicht. Gegner Eintracht Minden setzte eine nichtspielberechtigte Akteurin ein, so dass die Partie nachträglich mit 3:0 für die SSV-Reserve gewertet wurde. Im nun folgenden Halbfinale treffen die Ströher Damen auf den Bezirksligisten Bünde.

Gute Laune trotz der Niederlage hatten Spielertrainerin Claudia Böhne und der SSV-Anhang.

In der Frauen-Bezirksklasse grüßt der OTSV Pr. Oldendorf III mit 13 Punkten von der Tabellenspitze. Das Duell gegen den SSV Pr. Ströhen II entschieden die Oldendorferinnen in drei Sätzen mit 25:23, 25:20 und 25:13 für sich. Sehr ordentlich ist die Saison auch für den TuS Stemwede angelaufen. Eintracht Minden III wurde glatt in drei Sätzen mit 25:18, 25:15 und 25:20 besiegt. Damit sammelten die Stemwederinnen ihre Saisonpunkte Nummer acht bis zehn ein und sind Tabellendritter. Ebenfalls ein Erfolgserlebnis gab es für das Damenteam des TV Levern. Gegen den Bünder TV II behaupteten sich die Levernerinnen in vier Sätzen mit 25:20, 18:25, 25:6 und 25:15. Am Samstag, 14. November, geht es für sie mit einem Heimspiel gegen den SSV Pr. Ströhen II weiter.

Aushängeschild bei den Männern ist die SG Levern-Rahden, die in der Landesliga um den Aufstieg in die Verbandsliga mitspielen will. Drei Pflichtpunkte auf den Weg dort hin holte das Team von Trainer Thorsten Truschkowski mit dem 3:0 gegen Schlusslicht VC Minden II. Die Aufgabe erledigten Eike Dyck, Dennis Latzel und Co. mit 25:12, 25:18 und 25:12 im Eiltempo. Klarer Favorit ist die SG Levern-Rahden auch im nächsten Spiel am 15. November in Gohfeld gegen VfB Gorspen-Vahlsen – am 21. November wartet dann in Rahden das Spitzenspiel gegen Tabellenführer SC Halle.

ag

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