Volleyball: SG Levern-Rahden verliert erneut gegen Eintracht Minden

Gegen Angstgegner unter Räder gekommen

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Die Spieler der SG Levern-Rahden (hier mit Eike Langenberg und Eike Dyck) bekamen kaum etwas an die Finger. Im Aufstiegsrennen muss sich die Mannschaft hinten anstellen.

Stemwede - War das schon das Ende der Aufstiegsträume? Die Landesliga-Volleyballer der SG Levern-Rahden gingen am Sonntag im Heimspiel in Dielingen gegen Angstgegner TuS Eintracht Minden mit 0:3 unter und müssen sich im Aufstiegsrennen erst einmal hinten anstellen. Bei den Frauen lief es besser für die SG Holzhausen/Rahden und den SSV Pr. Ströhen.

Landesliga: Kreisnachbar TuS Eintracht Minden ist für die SG Levern-Rahden in dieser Saison endgültig zum Angstgegner geworden. Statt einer Revanche für die knappe 2:3-Niederlage im Hinspiel kam die SG nun vor eigenem Anhang mit 15:25, 17:25 und 18:25 unter die Räder. Zu keiner Phase des Spiels erreichten die Gastgeber Normalform. Sie müssen nun die folgenden Partien gegen Gohfeld (Samstag) und Pivitsheide (7. Februar) nutzen, um das angeknackste Selbstvertrauen wieder aufzubauen. Am 15. Februar kommt dann der Tabellenzweite Bünder TV nach Levern.

Bezirksliga: Auch die zweite Mannschaft in der Bezirksliga bekam kaum einen Ball an die Finger. Nach nur 43 Minuten Spielzeit und klaren Satzergebnissen (7:25, 16:25, 12:25) war die Partie gegen den TuS Knetterheide zu Ende. „Das war ein schwacher Auftritt“, kommentierte Dennis Hartmann. Allerdings musste die SG-Reserve erneut auf mehrere Spieler (u.a. Kapitän Kai-Steffen Lampe) verzichten. Hartmann: „Mit so einer Formation ist in der Bezirksliga nichts zu holen. Im nächsten Spiel am Sonntag in Minden sind hoffentlich Sören Büscher, Veit Steinbreis, Volker Diepold und vielleicht auch Andreas Wittkötter wieder dabei.“

Frauen-Bezirksliga: Im Derby zwischen der SG Holzhausen/Rahden und Schlusslicht TV Levern gab es den erwarteten Sieger, doch zufrieden war man bei der SG nur mit den drei Punkten. „Im nächsten Heimspiel gegen Post SV Bielefeld muss die Leistung auf jeden Fall deutlich gesteigert werden“, so das Fazit von Ann-Kathrin Schierbaum. Beim Drei-Satz-Erfolg (25:20, 25:16, 25:23) gegen den punktlosen Aufsteiger tat sich der Favorit schwer. „Probleme in der Absprache und zu wenig Bewegung in der Abwehr“, sah Schierbaum dafür als Hauptgründe. Levern blieb lange im Spiel, doch die entscheidenden Punkte machte die SG, bei der Zuspielerin Lisa Schierbaum ihren ersten Einsatz nach ihrem Mittelfingerbruch im vergangenen Jahr hatte.

Frauen-Bezirksklasse: So hatte sich der SSV Pr. Ströhen das Spiel gegen den OTSV Pr. Oldendorf III nicht vorgestellt. Nachdem in der Hinrunde noch ein klarer 3:0-Erfolg eingefahren werden konnte, gestaltete sich das Rückrundenspiel ganz anders. Im ersten Satz fanden die SSV-Damen nicht richtig ins Spiel. Die Annahme kam nicht genau zum Zuspieler, wodurch kein variables Zuspiel und Angriff zustande kommen konnte. Dieses Problem zog sich fast durch den gesamten Satz, den der SSV dann auch mit 22:25 an die OTSV-Damen abgeben musste.

SSV: In Annahme und

Zuspiel gesteigert

Satz zwei und drei sahen aus Sicht des SSV da schon besser aus. Die Annahme kam genauer und das Zuspiel konnte variabler gestaltet werden. Durch zwei gute Angabenserien von Alejandra Feldmann und Sabrina Recker wurde der Vorsprung in beiden Sätzen kontinuierlich ausgebaut und zum 25:11 sowie 25:16 nach Hause gebracht.

Doch im Ziel war der Tabellenführer damit noch nicht. Der vierte Satz zog sich lange hin und ging schließlich mit 30:28 an den OTSV. Somit musste der Tiebreak herhalten, in dem Ströhen mit 5:9 in Rückstand geriet. Doch der SSV (mit Claudia Böhne, Kristin Cording, Alejandra Feldmann, Carolin Klostermeyer, Lea Möller, Dajana Pfeifer, Sabrina Recker, Tanja Rose und Kirsten Westerkamp) kämpfte sich Punkt um Punkt heran. Mit 15:11 bekamen die Pr. Ströherinnen noch die Kurve. Sie sind am kommenden Wochenende spielfrei und können schon dem Spitzenspiel am Samstag, 7. Februar, in eigener Halle gegen Espelkamp entgegenfiebern.

Verfolger ATSV Espelkamp konnte ebenfalls nur zwei Punkte verbuchen. Das lag an einem stark aufspielenden TuS Stemwede, der sich in Espelkamp nur denkbar knapp in fünf Sätzen mit 26:24, 13:25, 24:26, 25:18 und 11:15 geschlagen geben musste.

Ordentlich mithalten konnte die SG Holzhausen/Rahden II im Duell mit Eintracht Minden III. Die Sätze gingen mit 25:23, 25:23 und 25:20 knapp an den Gegner.

ag

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