Volleyball: SG Levern-Rahden macht es beim 3:2 gegen Halle II spannend

Freude nach Frustabbau

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Spannend gemacht: Die Freude nach dem knappen 3:2-Sieg gegen Halle II fiel bei Eike Dyck (v.l.), Lars Wittkötter und Dennis Latzel entsprechend groß aus.

Levern - Von Andreas Gerth. Erst musste die Wasserkiste leiden und bekam einen Tritt ab, doch wenig später freute sich Dennis Latzel auf die Belohnung in flüssiger Form. „Nach einem 3:2 schmeckt das Siegerbier besonders gut“, grinste der Angreifer von Volleyball-Landesligist SG Levern-Rahden. Beim Fünf-Satz-Erfolg am Samstag in der Leverner Festhalle gegen den SC Halle II machten es er und seine Mitspieler spannender als nötig.

„Die Mannschaft scheint noch ein wenig nervös zu sein“, erklärten Kai Steffen Lampe und Eike Langenberg, die sich als Ersatzspieler bereit hielten. Nach verlorenem ersten Satz (21:25) bekam ihr Team im zweiten Durchgang gerade noch die Kurve, wehrte zwei Satzbälle des Gegners ab und atmete nach dem 28:26 erst einmal kräftig auf.

Im dritten Satz, mit einem Klasse-Angriffsschlag von Youngster Lars Wittkötter zur zwischenzeitlichen 21:18-Führung, schien sich der von den Zuschauern angefeuerte Gastgeber dann endlich freigeschwommen zu haben. „Wir sind die bessere Mannschaft. Wenn wir einen vernünftigen Spielaufbau hinkriegen, gewinnen wir das Spiel“, betonte Trainer Thorsten Truschkowski, doch seine Mannen ließen ihn noch ein wenig länger leiden. Die Gäste aus Halle schafften mit einem 25:23 den Satzausgleich. Leverns Aufholjagd vom 13:18 zum 23:24 blieb letztlich erfolglos, „weil wir aufgehört haben, Volleyball zu spielen“, so Truschkowski.

Ein Spiegelbild des Auf und Abs im Spiel der SG Levern-Rahden war der Tiebreak. Beim 11:7 schien der Favorit durch zu sein, doch beim 11:11 und 13:13 stand die Partie wieder auf Messers Schneide. Bei der anschließenden Auszeit ließ Dennis Latzel seinen Frust an einer Wasserkiste aus, doch kurz darauf war die Volleyball-Welt der Gastgeber schon wieder in Ordnung. Der letzte Angriff der Gäste landete im Aus – Eike Dyck, Daniel Kopp, Florian Fehnker, Marc Puschmann und Co. feierten das 15:13 im Mannschaftskreis.

„Wir hätten natürlich lieber drei Punkte geholt, doch der Gegner hat stark gespielt und hoch im Block gestanden. Deshalb muss man auch mal mit zwei Zählern zufrieden sein“, so das Fazit von Dennis Latzel. Er und seine Mannen haben sich in der Landesliga als aktueller Tabellenzweiter eine gute Ausgangsposition geschaffen, die es am kommenden Samstag, 31. Oktober, mit einem Sieg in Halle gegen Schlusslicht VC Minden II fortzusetzen gilt – dann mit drei Punkten.

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