Volleyball: Freude und Erleichterung nach erstem Saisonsieg in der Bezirksliga

3:0 – SG Levern-Rahden II ist die Rote Laterne endlich los

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Endlich: Die Volleyballer der SG Levern-Rahden II können den ersten Saisonsieg in der Bezirksliga feiern. Die nächsten Aufgaben werden allerdings schwer.

Rahden - Erster Saisonsieg für die SG Levern-Rahden II in der Herren-Bezirksliga, erste Saisonniederlage für die SG Holzhausen/Rahden in der Frauen-Bezirksliga: Das Volleyball-Wochenende verlief für die heimischen Mannschaften mit Höhen und Tiefen.

Herren-Bezirksliga: SG Levern-Rahden II - OTSV Pr. Oldendorf 3:0 (25:21, 25:18, 25:20). Die ersten Punkte sind auf dem Konto. Umso größer fielen am Samstag Nachmittag in der Rahdener Stadtsporthalle Freude und Erleichterung bei den Gastgebern aus. Das Team mit Veit Steinbreis, Sören Büscher, Bernd Harrmann, Peter Nebur, Volker Diepold, Dennis Hartmann, Kai-Steffen Lampe und Simon Arning gewann das Kellerduell gegen den OTSV mit 3:0 und gab die Rote Laterne an die Gäste weiter.

Zu Beginn brauchte die SG einige Versuche, um den zunächst starken Block der Pr. Oldendorfer zu überwinden. Entsprechend eng verlief der erste Satz, den sich Spielertrainer Bernd Harrmann und Co. dann aber mit 25:21 sicherten. Das tat dem Spiel und dem Nervenkostüm der Gastgeber gut, denn von nun an wurden die Angriffe selbstbewusster vorgetragen, abgeschlossen und zum nächsten Satzgewinn genutzt. In Gefahr geriet der Sieg des Aufsteigers nicht mehr, dank einer starken Aufschlagserie starteten die Gastgeber gleich mit einer 9:0-Führung in den dritten Satz. Oldendorf kam zwar noch einmal näher heran (18:22), doch kurz darauf war der erste Saisonsieg der SG perfekt.

In diesem Jahr stehen für den Aufsteiger jetzt noch zwei schwere Aufgaben an. „Wir hoffen gegen Tabellenführer Espelkamp und den Tabellenvierten Lemgo vielleicht ein Ausrufezeichen setzen zu können“, so SG-Akteur Dennis Hartmann.

Frauen-Bezirksliga: SC Halle - SG Holzhausen/Rahden 3:0 (25:19, 25:23, 25:10). Jetzt hat es auch die Frauen der SG Holzhausen/Rahden erwischt. Beatrice Geller und Co. kassierten die erste Saisonniederlage und verloren die Tabellenführung an den punktgleichen OTSV Pr. Oldendorf II. Unerwartet kam die Niederlage gegen den Tabellendritten Halle allerdings nicht zustande, denn die SG hatte mit personellen Problemen zu kämpfen. In Sofia Brüggemann und Lisa Schierbaum (im Training einen Finger gebrochen) fielen beide Zuspielerinnen aus, dafür musste Julia Ovesiek (ansonsten Libero) als Stellerin aushelfen.

Trotzdem fanden die Gäste zunächst gut in die Partie und punkteten zur Führung, wodurch sich der motivierte Gegner jedoch nicht aus dem Konzept bringen ließ. Halles starke Angreiferinnen gewannen Oberwasser und holten sich die ersten beiden Sätze nach umkämpften Spielverlauf. Damit war die Gegenwehr der SG gebrochen. Bis zum nächsten Spiel hoffen Beatrice Geller und Co. auf bessere personelle Möglichkeiten, am 6. Dezember trifft man nämlich in Holzhausen auf den neuen Tabellenführer OTSV Pr. Oldendorf II.

SV Ubbedissen - TV FA Levern 3:0 (25:18, 25:15, 25:10). Aufsteiger TV Levern hat in der Bezirksliga den erwartet schweren Stand. Gegen Ubbedissen ging nun auch das sechste Saisonspiel verloren. Immerhin konnte die junge Mannschaft von Bärbel Harrmann im ersten Satz ordentlich mithalten, was es als Motivation ins nächste Spiel am 6. Dezember in Holzhausen gegen VC Minden II mitzunehmen gilt. In den anderen beiden Durchgängen kamen die Levernerinnen nicht für einen Satzgewinn in Frage.

Frauen-Bezirksklasse: SSV Pr. Ströhen - TuS Stemwede 3:1 (25:20, 23:25, 25:22, 25:23). Das Nordderby wurde ein richtiger Krimi. Am Ende jubelten die Pr. Ströherinnen, die mit dem Sieg die Saisonpunkte zehn bis zwölf einfuhren und damit in der Tabelle dem ATSV Espelkamp (15 Punkte) und TSG Neuenknick (12) auf den Fersen bleiben. Stemwede bleibt mit sechs Zählern Vorletzter, lieferte aber eine beherzte und für die kommenden Aufgaben Mut machende Leistung ab.

SSV gegen Stemwede –

Krimi in vier Akten

Im ersten Satz konnte sich der Favorit aus Pr. Ströhen eine Führung herausspielen und diese mit 25:20 ins Ziel bringen. Im zweiten Satz drehten die Stemwederinnen auf „und gerade den Angriffen über die Mitte hatten wir nicht viel entgegenzusetzen“, berichtete SSV-Spielertrainerin Claudia Böhne. Der vorentscheidende dritte Durchgang war ein Kopf-An-Kopf-Rennen. Der SSV legte vor, doch der TuS holte immer wieder auf. Im Endeffekt waren es die Außenangriffe von Tanja Rose und Karen Westerkamp, die den Ströherinnen die Vorteile zum 25:22 brachten.

Doch der Widerstand der Stemwederinnen war damit noch immer nicht gebrochen. Sie legten im vierten Satz zum 14:7 vor, ehe sich Pr. Ströhen zurück kämpfte. Platzierte Aufschläge von Kristin Cording und Rebecca Heitmann, gute Aktionen im Angriff von Kirsten Westerkamp und dazu einige vom Boden „gekratzte“ Bälle in der Verteidigung – Claudia Böhne und Co. schafften die Wende und machten mit einem 25:23 den Sieg perfekt. Das nächste Spiel findet am Sonntag, 7. Dezember, gegen VC Minden III statt. „Auch diese Punkte wollen wir uns holen und uns damit in der Tabelle weiter nach oben schieben“, kündigt Spielertrainerin Claudia Böhne an.

TSG Neuenknick - SG Holzhausen/Rahden II 3:0 (25:20, 25:17, 25:12). Der Tabellenzweite war eine Nummer zu groß für die Reserve der SG. Immerhin im ersten Satz konnte man dem Favoriten Paroli bieten. Mit zwei Punkten bleibt die SG-Zweite am Tabellenende, woran sich im nächsten Spiel am 6. Dezember wahrscheinlich nichts ändern wird – dann nämlich trifft man auf Tabellenführer ATSV Espelkamp.

ag

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