Volleyball: Erfolgreiche Aufholjagd im Spitzenspiel gegen ATSV Espelkamp

SSV braucht den Rückstand

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Der Einsatz bei der SG Levern-Rahden II – hier mit Anatoli Rosenko (r.) und Andreas Wittkötter – stimmte, das Ergebnis nicht.

Pr. Ströhen - Tolle Stimmung in der Pr. Ströher Grundschulturnhalle. Die Volleyballerinnen des SSV feierten im Spitzenspiel der Frauen-Bezirksklasse gegen den ATSV Espelkamp einen Sieg in vier Sätzen und verteidigten ihre Spitzenposition. Damit scheint der Weg zurück in die Bezirksliga fast frei zu sein.

Der Spielverlauf war jedoch alles andere als eindeutig. Den ersten Satz holten sich die Gäste aus Espelkamp mit 25:21, und in den zweiten starteten die Pr. Ströherinnen mit 0:6. Beim Stand von 6:10 sollte sich das aber ändern. Tanja Rose ging zur Aufschlaglinie und holte zehn Punkte in Folge heraus. Jetzt waren die Gastgeberinnen endlich im Spiel und glichen zum 1:1 aus.

Doch auch im dritten Satz legte der SSV einen Fehlstart hin. Beim 0:6 rief Spielertrainerin Claudia Böhne zur Auszeit, die fruchten sollte. Aufschlagserien von Sabrina Recker und Rebecca Heitmann sowie eine starke Annahme von Kirsten Westerkamp legten die Basis zur Aufholjagd. Beim 16:15 lag Pr. Ströhen erstmals wieder vorn und vollendete kurz darauf zum 25:19.

Kurios auch der vierte Durchgang: Wieder brauchten die Gastgeber einen Rückstand (5:11), um aufzuwachen und die Ärmel hoch zu krempeln. Claudia Böhne versenkte fortan einen Ball nach dem anderen und auch der Rest des Teams drehte auf. Beim 14:14 war der Ausgleich geschafft, danach ging der Ströher Lauf bis zum 25:16 weiter. „Aufholen liegt uns wohl am besten“, fasste Alejandra Feldmann zusammen.

Im zweiten Spiel des Tages in Pr. Ströhen waren die Stemwederinnen an der Reihe. Das Team von Trainer Ralph Böckmann unterlag VC Minden III nur knapp mit 13:25, 26:24, 14:25, 25:19 und 12:15.

Eine Klasse höher in der Bezirksliga hat die SG Holzhausen/Rahden jetzt wieder Platz zwei im Visier, da sich Konkurrent SC Halle beim 2:3 gegen VC Minden II einen Patzer erlaubte. Die eigene Aufgabe löste die SG Holzhausen/Rahden gegen die Bielefelder TG mit 3:1 (25:17, 25:16, 21:25, 25:20) souverän. „Eine mittelmäßige Leistung“, wertete SG-Akteurin Ann-Kathrin Schierbaum, die man bis zum nächsten Spiel am Samstag gegen den Bünder TV deutlich verbessern möchte.

Erwartungsgemäß ohne jede Chance war Schlusslicht TV FA Levern im Vergleich mit Tabellenführer PSV Bielefeld IV. Immerhin im ersten Satz (16:25) konnte die Mannschaft von Bärbel Harrmann mithalten.

Gut gespielt, aber erneut ohne Erfolgserlebnis geblieben, so lautete das Fazit von Herren-Bezirksligist SG Levern-Rahden II nach der Vier-Satz-Niederlage in Levern gegen die TG Herford mit 22:25, 25:21, 23:25, 16:25. In den entscheidenden Phasen des Spiels fehlte den Gastgebern der Druck im Angriff und letztlich auch das Quäntchen Glück, um die knappen Sätze für sich zu entscheiden. Im vierten Durchgang hatte die SG dann nichts mehr entgegen zu setzen. Zwar stehen nach nun zehn gespielten Partien nur zwei Siege beim Aufsteiger zu Buche, doch angesichts der schwierigen personellen Situation könne man mit dem Verlauf der Formkurve zufrieden sein, meint Dennis Hartmann. Mit Andreas Wittkötter und Fabian Kornett kehrten immerhin zwei Spieler ins Team zurück.

Spitzenspiel am

Sonntag in Levern

Der Fokus der ersten Mannschaft in der Landesliga liegt auf dem Spitzenspiel am Sonntag, 15. Februar, in der Leverner Festhalle gegen den Bünder TV. Dort entscheidet sich, wer Tabellenführer VC Altenbeken-Schwaney auf den Fersen bleibt und für den zweiten Platz in Frage kommt. Die Generalprobe dafür verlief erfolgreich. Levern/Rahden kam im Spiel gegen Pivitsheide nach verlorenem ersten Satz (23:25) ins Rollen und holte sich die folgenden Durchgänge und den Sieg noch deutlich mit 25:15, 25:18 und 25:9.

ag

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