SC Isenstedt feiert Meisterschaft mit neuen Brillen und Bierduschen für den Trainer

„Vizestedt“ ist gestrichen

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Alexander Koch hat wieder zugeschlagen. Dem ISC-Torjäger gelang gestern Saisontreffer Nummer 31. ·

Isenstedt - Von Willi Pries. Am Ende konnte Axel Krüger es kaum noch abwarten und forderte lautstark den Abpfiff vom Schiedsrichter. Nach einer schier endlosen Nachspielzeit tat der Unparteiische ihm und allen Isenstedtern den Gefallen.

Sein Abpfiff war der Startschuss für den zweiten Teil der Meisterfeier des SC Isenstedt, nachdem bereits am Donnerstag die ersten Feierlichkeiten gestartet waren, als die Meisterschaft fest stand. Dass der ISC sein Heimspiel gegen den SuS Holzhausen mit 4:2 (2:2) gewonnen hatte, interessierte beinahe nur noch am Rande.

Nach dem Schlusspfiff stürmte Axel Krüger zusammen mit den Betreuern und Ersatzspielern den Rasen und auch die Bierdusche für den erfolgreichen Meistertrainer ließ nicht lange auf sich warten. Gleich zwei Ladungen bekam der ISC-Coach ab, bevor er klatschnass, aber freudestrahlend selbst das übergroße Bierglas stemmen und sich einen kräftigen Schluck gönnen durfte.

Kreiszeitung Syke

Weitere Bier- und Wasserduschen für Betreuer Sven Müller und Teammanager Rolf Halwe folgten, bevor alle in die frisch gedruckten, blau-weißen Meister T-Shirts schlüpfen konnten. Mit diesen Shirts zeigten die Isenstedter allen und vor allem der Konkurrenz noch einmal, wie viel ihnen die Meisterschaft bedeutet und der Spitzname „Vizestedt“ nun endlich der Vergangenheit angehört. Unter dem durchgestrichenen „Vizestedt 2011/2013“ prangte groß der Titel „Meister 2014“. Eine Auszeichnung, die sich die Isenstedter mit einer bärenstarken Leistung über die gesamte Saison hinweg erarbeitet und vollauf verdient haben.

„Die Konstanz war unsere Stärke in diesem Jahr“, so Axel Krüger, als er sich den feiernden Spielerpulk für ein paar Minuten entziehen konnte. „Wir hatten auch in schwierigen Situationen immer noch ein paar Körner mehr in der Tasche und haben dann auch die entscheidenden Spiele gewonnen. Aber sicher gehört auch immer ein wenig Glück im Laufe der Saison dazu. Das hatten wir sicherlich auch, aber auch das muss man sich erst einmal erarbeiten.“ Die Isenstedter stehen mit nun 76 Punkten und nur einer Niederlage (gegen TuRa Espelkamp) so gut da, wie schon lange kein Meister vor ihnen. Ein paar Punkte könnten in den ausstehenden drei Spielen sogar noch dazu kommen.

Götze macht

die Hundert voll

Die 100-Tore-Marke knackte gestern im Spiel gegen Holzhausen Chris Götze mit dem frühen Treffer zum 1:0. „Das wird er sich sicher noch etwas kosten lassen“, kündigte der Isenstedter Stadionsprecher direkt nach dem Treffer an. Die Gelegenheit dazu dürfte sich sicherlih noch zu einem späteren Zeitpunkt ergeben, nach dem Spiel gab es ohnehin Freibier und Würstchen für alle Spieler und Zuschauer. Auch die unterlegenen Holzhausener gönnten sich eine kleine Erfrischung, nachdem sie fair zum Gewinn der Meisterschaft gratuliert hatten.

„Holzhausen hat es uns noch einmal richtig schwer gemacht. Die hatten ja schon angekündigt, dass die uns ärgern wollten, so war es dann auch“, so Axel Krüger zum Spielverlauf. Nach dem Führungstreffer durch Götze glich Leonard Pieper zum 1:1 für den SuS aus (18.). Auch die erneute Führung von Alexander Koch, der mit einem Schuss aus etwa 30 Metern in den Winkel traf (25.) und damit seinen Saisontreffer Nummer 31 erzielte, beantworten die Gäste durch einen Kopfball von Cerryg Forward zum 2:2 (39.).

Im zweiten Durchgang präsentierten sich die Gastgeber dann wieder in gewohnter Form, Tobias Bölk (48.) und Christian Gieselmann (81.) schossen den ISC-Sieg heraus. „Jetzt wollen wir erstmal feiern, auch wenn einigen so langsam die Puste ausgehen müsste“, so ISC-Coach Krüger. Nachdem die Meisterschaft bereits am Donnerstag in trockenen Tüchern war, wurde es bei den Isenstedtern feucht-fröhlich. „Die Jungs haben am Freitag noch weiter gefeiert und auch am Samstag war was los“, wusste der Trainer zu berichten. Jetzt dürfte also noch eine weitere lange Nacht in Isenstedt folgen.

Der Schlagerhit „Atemlos durch die Nacht“ von Helene Fischer, der über den Isenstedter Sportplatz schallte, könnte da schon die Richtung vorgegeben haben...

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