Vierkämpfer bereiten sich motiviert und angriffslustig auf Landesmeisterschaft vor/Jeder ist in jeder Disziplin gefragt

„Wir sind eine starke Mannschaft“

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Motiviert und mit Spaß dabei: Ernst-Michael Dedert (v.l.), Birgit von Behren, Jacqueline von Behren, Laura Bergmeier, Lerke Steinwald, May-Britt Jahr, Jandrik Tech und Charlotte Rudolf trainieren für die Landesmeisterschaft im Vierkampf.

Lübbecke - Laufen, Schwimmen, Dressur und Springreiten – beim Westfälischen Mannschaftschampionat der Vierkämpfer ist jeder in jeder Disziplin gefragt. Acht Wochen Vorbereitungszeit sind deshalb nicht viel. „Packen wir es an“, haben sich die jugendlichen Minden-Lübbecker Pferdesportler vorgenommen. Sie blicken der Landesmeisterschaft vom 28. Februar bis 1. März beim RV Südlohn-Oeding im Kreis Borken motiviert und angriffslustig entgegen.

„Wir wollen gern vorn mit dabei sein“, erklären Jacqueline von Behren (RFV Friedewalde) und Jandrik Tech (RV Holzhausen-Heddinghausen). „2014 waren wir in den Einzeldisziplinen gut, haben es aber als Team nicht ganz nach vorn geschafft.“ Das soll diesmal anders werden. , heben die jungen Sportler selbstbewusst hervor. „Allerdings ist das Niveau in dem Wettkampf auch sehr hoch“, wissen die beiden 14-Jährigen aus eigener Erfahrung. Neben ihnen gehört mit May-Britt Jahr vom RFV St. Georg Pr. Oldendorf eine weitere Sportlerin mit Vierkampfroutine dazu. Laura Bergmeiner und Merle Stork, ebenfalls beide vom RFV St. Georg Pr. Oldendorf, haben im letzten Jahr immerhin schon einmal Vierkampf-Luft geschnuppert bei der Sichtung für den Buchdesnachwuchsvierkampf. Neu dabei in den beiden Mannschaften des Mühlenkreises sind Lerke Steinwald (RFV Hille), Charlotte Rudolf (RFV St. Georg Pr. Oldendorf) und Kristin Kruse (RFV Hille).

Um am Ende auf dem Treppchen zu stehen, brauchte es Kondition und Geschick, dazu Schnelligkeit, reiterliches Können sowie ein Quäntchen Glück. Der Trainingsaufwand für den Mix aus A-Dressur, A-Stilspringen, 50 Meter Freistil-Schwimmen und einem 3.000 Meter Geländelauf ist hoch. Der besondere Reiz liegt im Teamgeist, den dieser Wettkampf ausmacht. Wer einmal damit infiziert ist, wäre in der Regel auch gern beim nächsten Mal dabei. „Ich mag Sport allgemein sehr. Hier habe ich alles: Reiten, Laufen, Schwimmen“, ist Jandrik Tech begeistert.

Seit Anfang Januar trainieren die 13- bis 18-Jährigen gemeinsam einmal wöchentlich Laufen, zweimal Schwimmen, sonntags Dressur- und Springreiten im Wechsel. Die Pferde wollen daneben natürlich auch unter der Woche gearbeitet werden und laufen muss jeder noch mindestens zweimal pro Woche für sich. „Ausreden zählen nicht“, sagt Jacqueline von Behren. Wenn Training sei, dann sei Training. „Man hat aber auch jedes Mal Lust“, betont die Schülerin, die Schwimmen und Springreiten unter den vier Disziplinen favorisiert. „Laufen mag ich gar nicht, aber da muss ich durch“, ergänzt sie schmunzelnd.

„Alle trainieren engagiert und zuverlässig“, lobt Ulrike Wilmsmann. Die Kreisjugendwartin zieht den Hut vor den Sportlern. So ein Trainingspensum zu absolvieren, werde nicht einfacher durch den Nachmittagsunterricht in der Schule. Auch die Jahreszeit sei gemein, ergänzt Sportwartin Nadin Henke. Schnee und Eis machten das Training nicht einfacher. Und es werde auch schnell einmal jemand krank.

Dafür, dass trotzdem alles gut läuft, sorgen die bewährten Trainer Birgit von Behren (Dressur), Ernst-Michael Dedert (Springen), Dirk Niemeyer (Schwimmen) und Ilka Hahler (Laufen).

sor

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