MT Melsungen hat in Lübbecke noch nie gewonnen, aber Berlin besiegt

Vielleicht ein gutes Omen

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Jens Schöngarth kennt die MT Melsungen am besten und war beeindruckt von deren Spiel gegen Berlin. ·

Minden-luebbecke - LÜBBECKE/MELSUNGEN · Die Ergebnisse der letzten drei Jahre lauten 30:26, 34:28 und 28:24. „Melsungen hat in Lübbecke zuletzt nie gewonnen. Vielleicht ist das ja ein gutes Omen, dass das so bleibt“, meint Trainer Dirk Beuchler vor dem ersten Saisonspiel des TuS N-Lübbecke morgen in der Merkur-Arena (17.15 Uhr).

Allerdings: Noch nie standen die Chancen für die MT Melsungen so gut wie jetzt. „Sie haben den Etat noch einmal aufgestockt und sich mit Michael und Philip Müller sowie Johannes Sellin verstärkt. Jetzt haben sie zwei fast komplette Formationen mit einer körperlich betonten Abwehr inklusive zwei sehr guter Torhüter als Prunkstück“, führt Beuchler aus und zeigt Respekt vor dem Gast aus Hessen.

Der hat sein erstes Saisonspiel schon absolviert und mit dem 28:23-Erfolg gegen die Füchse Berlin aufhorchen lassen. „Da war schon beeindruckend, wie Melsungen aufgetreten ist“, berichtet TuS-Spieler Jens Schöngarth, der seinem ehemaligen Verein am Mittwoch einen Besuch in Kassel abgestattet hatte. „Die Abwehr war sehr aggressiv, dazu hatten sie mit Appelgren einen überragenden Torhüter. Melsungen war gut, Berlin allerdings auch schwach“, so Schöngarths Fazit.

In der zweiten Halbzeit hatten sich die Melsungener, in deren Reihen mit Abwehrmann Daniel Kubes, Malte Schröder und Christian Hildebrand drei frühere TuS-Spieler stehen, in einen Rausch gespielt und mit 19:12 und 23:14 geführt, bevor Berlin ein bisschen herankam. „Das war ein fantastisches Spiel gegen eine Spitzenmannschaft. Wir sind natürlich sehr zufrieden mit dem Saisonstart. Wenn wir als Team so weitermachen, ist noch einiges zu erwarten“, freute sich MT-Trainer Michael Roth nach dem Spiel.

„Wir sollten nicht nur darüber reden, wie stark Melsungen ist“, entgegnet Lübbeckes Teammanager Zlatko Feric und hebt die eigenen Stärken hervor: „Wir haben genug Potenzial in der Mannschaft, und wir spielen zu Hause. Wichtig ist, wie wir auftreten !“

Und für dieses Auftreten hat Trainer Dirk Beuchler klare Vorstellungen: „Wir müssen Melsungens Abwehr in Bewegung bekommen und geduldig spielen, dann werden wir unsere Chancen bekommen.“ Beuchler ist froh, dass es endlich losgeht: „Von jetzt an gibt es nur noch Vollgas !“ · ag

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