Fußball-Kreisliga A: TuRa Espelkamp und TuSpo Rahden trennen sich mit einem 1:1-Unentschieden

Viele Zweikämpfe, viele Chance – aber nur zwei Tore

Espelkamps Thomas Epp und Rahdens Spielertrainer Martin Neumann im Zweikampf. - Foto: Pries

Espelkamp - Auch wenn die Rivalität nicht mehr ganz so groß wie in früheren Jahren ist, geschenkt wurde sich nichts im Kreisliga-A-Spiel von TuRa Espelkamp gegen den TuSpo Rahden. Die zahlreichen Zuschauer sahen ein eng geführtes Fußballspiel mit vielen Zweikämpfen und einem gerechten Ergebnis. Mit dem 1:1 (1:0) zeigten sich am Ende auch beide Spielertrainer durchaus einverstanden.

„Das Ergebnis geht schon in Ordnung. Wir haben ein gutes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten gesehen. Ein richtiges Derby halt“, sagte TuRas Spielertrainer Willi Rogalsky, der selbst in den letzten Minuten noch ins Spiel kam und mithalf, die Schlussoffensive der Rahdener abzuwehren.

Auch Rahdens Spielertrainer Martin Neumann gab sich mit dem Punktgewinn zufrieden. Er kritisierte aber auch die etwas nachlässige Spielweise seines Teams in der ersten Halbzeit, lobte dann wiederum das stark verbesserte Auftreten nach der Pause. „Da waren wir wesentlich engagierter und haben uns den Ausgleich verdient.“

Die TuRaner zeigten sich im ersten Durchgang bissiger und gingen folgerichtig durch Thomas Epp in Führung, als er ein Zuspiel frei vor Rahdens Torhüter Philip Wiebe verwertete (11.). Auch im weiteren Verlauf machten die Gastgeber mehr Druck, gingen bissig in die vielen Zweikämpfe und hätten durchaus höher führen können, wenn nicht sogar müssen. Richard Reimer vergab jedoch den möglichen zweiten Treffer nach Zuspiel von Daniel Reimer aus kürzester Distanz (28.), und ein Schlenzer von Friedrich Lechner landete nur auf der Querlatte statt im Netz des Rahdener Tores (39.).

Die TuRaner machten nach dem Seitenwechsel zunächst da weiter, wo sie aufgehört hatten. Sie bearbeiteten die Rahdener im Mittelfeld, kamen allerdings nicht zu zwingenden Abschlüssen. Bei den Rahdenern klappte aus dem Spiel heraus nach wie vor wenig. So war es wohl auch ein wenig Verzweiflung, als Sanasar Harutyunyan aus etwa 25 Metern einfach mal abzog. Sein eher harmloser Schuss rutschte dem jungen TuRaner Torhüter Yannick Thie aber doch irgendwie durch die Finger und der Ball landete zum 1:1 im Tornetz. „So ein Ding kann passieren, überhaupt kein Problem“, nahm TuRa-Coach Rogalsky seinen Keeper in Schutz und sprach ihm nach dem Abpfiff Mut zu.

Die Alt-Espelkamper wirkten nach dem Gegentreffer geschockt, hätten aber postwendend wieder in Führung gehen können. Stürmer-Oldie Friedrich Lechner nahm einen langen Ball von Thomas Gräber gut mit, umkurvte Rahdens Torhüter Wiebe und musste nur noch einschieben. TuSpo-Abwehrspieler Marius Schillak kratzte jedoch mit einer großartigen Grätsche das Leder noch von der Torlinie (68.).

Die Rahdener witterten im weiteren Verlauf ihre Chance und kamen zu mehreren Gelegenheiten. Die dickste Chance der Rahdener vergab dann der glücklos agierende Kayode Adebiyi. Daniel Kamolz hatte sich gegen TuRas Thomas Suckau gut durchgesetzt, frei vor dem Tor legte er dann noch einmal quer auf den besser postierten Adebiyi, der den Ball aber neben das Gehäuse beförderte und anschließend frustriert zu Boden ging (82.).

„Wenn man als Stürmer so ein Ding verhaut, sieht das natürlich immer blöd aus. Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwierig das manchmal sein kann. Da kann man ihm überhaupt keinen Vorwurf machen, der Ball sprang vorher auch noch blöd auf“, so Rahdens ehemaliger Stürmer Olaf Ewald, der die TuSpo-Kicker nach Alt-Espelkamp begleitet hatte. Er und die anderen Zuschauer sahen auch in den letzten Spielminuten noch ein verteiltes Spiel mit weiteren aussichtsreichen, aber nicht zwingenden Szenen in beiden Strafräumen. - pr

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